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Preisträger*innen

Viele Unternehmen sind in Bezug auf ihr Nachhaltigkeitsmanagement noch „unbekannte Helden”: Aus Angst des ‚Greenwashings‘ bezichtigt zu werden, berichten viele Organisationen eher zurückhaltend über ihr gesellschaftliches Engagement. Da dieses Engagement aber erst andere inspirieren kann, wenn es von der Öffentlichkeit wahrgenommen wird, werden von der DQS jährlich die Sustainability Heroes Awards ausgeschrieben.

Hinweis: Vor 2020 wurden die Awards als "German Awards for Excellence" bezeichnet. 

2020

Sustainable Leadership: Döhler GmbH


Die Döhler GmbH wird ausgezeichnet für die Art und Weise wie das Thema Nachhaltigkeit in der Unternehmensstrategie und -kultur ganzheitlich integriert ist. Im Rahmen einer globalen CSR-Strategie hat die Döhler GmbH ambitionierte Ziele für das Jahr 2020 gesetzt und die Handlungsschwerpunkte an einer umfassenden Wesentlichkeitsanalyse ausgerichtet. Besonders hervorhebenswert ist das Döhler Agro-Sustainability Programm, welches auf der Ebene der Landwirte zu einer langfristigen, lokal verankerten und verantwortungsvollen Wertschöpfung führt.




ALDI SÜD Dienstleistungs-GmbH & Co. oHG


ALDI SÜD hat sich zum Ziel gesetzt, Kunden nicht zwischen „nachhaltigen“ und „konventionellen“ Produkten entscheiden zu lassen, sondern das gesamte Sortiment nachhaltig zu gestalten. Um dieses Ziel zu erreichen, hat das Unternehmen CR-Anforderungen für unterschiedliche Warengruppen definiert und diese Anforderungen in den Verträgen mit Lieferanten und die Einkaufsprozesse eingebunden. Zudem hat ALDI SÜD eine Bewertung der CR-Performance eingeführt, dessen Ergebnisse direkten Einfluss auf das Geschäftsvolumen mit ALDI haben.




Carbon Footprint: Diebold Nixdorf AG


Wer es mit der Reduzierung von Treibhausgasemissionen ernst meint, kann sich nicht auf diejenigen Emissionen beschränken, die unmittelbar mit dem Geschäftsbetrieb zusammenhängen, sondern muss auch die Emissionen die bei der Verwendung und Entsorgung von den hergestellten Produkten berücksichtigen. Anhand einer Lebenszyklusanalyse bilanziert die Diebold Nixdorf AG den CO2-Fußabdruck ihrer Produkte über den gesamten Lebenszyklus hinweg und ist somit in der Lage, Einsparpotentiale zu ermitteln und die Ressourceneffizienz signifikant zu erhöhen.




Energy Efficiency: DMK Deutsches Milchkontor GmbH


Um Umweltauswirkungen zu minimieren, wendet die DMK Deutsches Milchkontor GmbH den sogenannten Produktintegrierten Umweltschutz (PIUS) an, welcher es ermöglicht, Umweltbelastungen vorsorgend bereits an der Quelle zu vermeiden und über Produktionsprozesse hinweg zu reduzieren. Dass die Technik funktioniert, zeigte sich eindrucksvoll am Standort Altentreptow, wo im Rahmen von PIUS ein System installiert wurde, das durch Wärmerückgewinnungsverfahren jährlich bis zu 25.000 Megawattstunden Primärenergie einspart.




Social Engagement (international): Symrise AG


Das Beschaffungsmodell der Symrise AG setzt auf eine kontinuierliche, enge Kooperation mit lokalen Partnern und Gemeinschaften. Der nachhaltige Anbau von Vanille in Madagaskar gilt hierfür als Paradebeispiel: Um die Zusammenarbeit mit 7.000 Farmern in rund 90 Dörfern langfristig zu sichern und zur nachhaltigen Entwicklung der Region beizutragen, investiert Symrise in lokale Bildungs- und Umweltschutzmaßnahmen sowie auch Infrastruktur. Zudem hat Symrise gemeinsam mit Unilever und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeitet (GIZ) eine Partnerschaft initiiert, um die Lebensgrundlage der Vanillebauern und deren Kinder auf Madagaskar zu verbessern.




Social Engagement (national): Franz Haniel & Cie. GmbH


Trotz internationaler Ausrichtung hat die Franz Haniel & Cie. GmbH nie den Blick für das Naheliegende verloren: die Stadt Duisburg und das Ruhrgebiet. Hier fordert die Holding nicht nur die lokale Bildung, Wirtschaft und Kultur, sondern setzt sich auch aktiv für mehr Innovation und Gründergeist in Nordrhein-Westfalen ein: Mit dem Social Impact Lab Duisburg, welches von Haniel mitgetragen wird, wurde in Ruhrort das erste Zentrum für soziale Innovation und Entrepreneurship in der Region eröffnet. Mit dem Social Impact Lab möchte Haniel gemeinsam mit den Partnern die bisher unzureichenden Bedingungen für die Gründung von Sozialunternehmen verbessern.




Environmental Responsibility: Lufthansa Cargo AG


Mit 8,4 Mrd. verkauften Frachttonnenkilometern im Jahr 2016 gehört das Thema Flugeffizienz zu den wesentlichen Umweltaspekten der Lufthansa Cargo AG. Um die Treibstoffeffizienz zu erhöhen und die CO2-Emissionen zu verringern, hat Lufthansa Cargo ein Analysetool eingeführt, welches reale Flugdaten zum Treibstoffverbrauch sammelt und auswertet. Aus der Datenmasse, die so entsteht, werden wirkungsvolle Maßnahmen zur Effizienzsteigerung abgeleitet, deren Ausmaß im ersten Jahr bereits bei über 10.000 Tonnen CO2 liegt. Somit leistet das Vorzeigeprojekt OMEGA einen wesentlichen Beitrag dazu, die CO2-Emissionen bis 2020 um 25 % auf Basis von 2005 zu senken.




Water Fooprint: Coca-Cola European Partners Deutschland GmbH


Coca-Cola hat sich zum Ziel gesetzt, das wassereffizienteste Unternehmen der Erfrischungsgetränkeindustrie zu sein. Die Strategie, womit Coca-Cola die Jury überzeugen konnte, beruht auf vier Säulen: Wasser schützen, Wasser aufbereiten, den Wasserverbrauch reduzieren und Wasser schaffen. In jeder der vier Säulen konnte das Unternehmen wirksame Maßnahmen vorzeigen, die zu einem verantwortungsbewussten Wassermanagement beitragen. Besonders lobenswert ist die Tatsache, dass Coca-Cola als erstes der Forbes-500-Unternehmen eine ausgeglichene Wasserbilanz vorweisen kann.




Fair Business: GLS Gemeinschaftsbank eG


Die GLS Bank versteht sich als sozial-ökologische Bank, die sich für ein faires und transparentes Finanzsystem einsetzt. Die Jury überzeugte insbesondere die systematische Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien bei der Kreditvergabe. So wird sichergestellt, dass die Bank ausschließlich in sinnstiftende Unternehmen und Projekte investiert. Außerdem bietet die GLS Bank Kunden vollste Transparenz: Alle unterstützen Projekte und Unternehmen werden offengelegt. So haben Kunden die Möglichkeit zu überprüfen, ob die Bank ihrem Werteverständnis entspricht und lebt.




Life Cycle Assessment: Evonik Industries AG


Die Evonik Industries AG verfügt über langjährige Erfahrung mit Ökobilanzen und hat im Rahmen seiner strukturierten Nachhaltigkeitsanalyse der Geschäfte bereits rund 70 Prozent des Außenumsatzes seiner drei Chemiesegmente anhand von Ökobilanzen ausgewertet. Um das Bewusstsein für den Nutzen von Ökobilanzen zu fördern, hat Evonik gemeinsam mit der Quantis GmbH & Co. KG ein Lernspiel ausgearbeitet, welches auf zugängliche Weise die wesentlichen Bausteine eines Lebenszyklus demonstriert. Das Brettspiel ermöglicht einen dynamischen Dialog und regt an, eingehend über das Thema Nachhaltigkeit nachzudenken.




Sustainability Innovation: Telefónica Germany GmbH & Co. OHG


In Zusammenarbeit mit der Stadt Nürnberg und mit Förderung des EU-Programm Low Carbon City Lab hat Telefónica Deutschland eine innovative Methode zur Optimierung der Verkehrsströme entwickelt. Mithilfe von anonymisierten Mobilfunkdaten werden aus Bewegungsflüssen Verkehrsströme und die damit verbundene Schadstoffbelastung abgeleitet. Die Erkenntnisse, die mit dieser Methode gewonnen werden, helfen Städten dabei, den Verkehr besser zu lenken, die Effizienz zu erhöhen und gezieltere Maßnahmen zur Schadstoffreduzierung zu treffen.




Awareness Film: Symrise AG


Eine Ausnahme bildete die Kategorie „Audience Award: Sustainability Short Film“, welcher in diesem Jahr erstmals als Publikumspreis vergeben wurde. Hierbei stimmten die Teilnehmer der Konferenz am 17. Mai vor Ort durch ein Live-Votum per Smartphone über den Gewinner mit dem besten Nachhaltigkeitskurzfilm ab. Der Kurzfilm der Symrise AG zum Thema der nachhaltigen Anbau von Vanille in Madagaskar konnte 52% der Teilnehmer überzeugen.





2018

Sustainable Leadership: Döhler GmbH


Die Döhler GmbH wird ausgezeichnet für die Art und Weise wie das Thema Nachhaltigkeit in der Unternehmensstrategie und -kultur ganzheitlich integriert ist. Im Rahmen einer globalen CSR-Strategie hat die Döhler GmbH ambitionierte Ziele für das Jahr 2020 gesetzt und die Handlungsschwerpunkte an einer umfassenden Wesentlichkeitsanalyse ausgerichtet. Besonders hervorhebenswert ist das Döhler Agro-Sustainability Programm, welches auf der Ebene der Landwirte zu einer langfristigen, lokal verankerten und verantwortungsvollen Wertschöpfung führt.




ALDI SÜD Dienstleistungs-GmbH & Co. oHG


ALDI SÜD hat sich zum Ziel gesetzt, Kunden nicht zwischen „nachhaltigen“ und „konventionellen“ Produkten entscheiden zu lassen, sondern das gesamte Sortiment nachhaltig zu gestalten. Um dieses Ziel zu erreichen, hat das Unternehmen CR-Anforderungen für unterschiedliche Warengruppen definiert und diese Anforderungen in den Verträgen mit Lieferanten und die Einkaufsprozesse eingebunden. Zudem hat ALDI SÜD eine Bewertung der CR-Performance eingeführt, dessen Ergebnisse direkten Einfluss auf das Geschäftsvolumen mit ALDI haben.




Carbon Footprint: Diebold Nixdorf AG


Wer es mit der Reduzierung von Treibhausgasemissionen ernst meint, kann sich nicht auf diejenigen Emissionen beschränken, die unmittelbar mit dem Geschäftsbetrieb zusammenhängen, sondern muss auch die Emissionen die bei der Verwendung und Entsorgung von den hergestellten Produkten berücksichtigen. Anhand einer Lebenszyklusanalyse bilanziert die Diebold Nixdorf AG den CO2-Fußabdruck ihrer Produkte über den gesamten Lebenszyklus hinweg und ist somit in der Lage, Einsparpotentiale zu ermitteln und die Ressourceneffizienz signifikant zu erhöhen.




Energy Efficiency: DMK Deutsches Milchkontor GmbH


Um Umweltauswirkungen zu minimieren, wendet die DMK Deutsches Milchkontor GmbH den sogenannten Produktintegrierten Umweltschutz (PIUS) an, welcher es ermöglicht, Umweltbelastungen vorsorgend bereits an der Quelle zu vermeiden und über Produktionsprozesse hinweg zu reduzieren. Dass die Technik funktioniert, zeigte sich eindrucksvoll am Standort Altentreptow, wo im Rahmen von PIUS ein System installiert wurde, das durch Wärmerückgewinnungsverfahren jährlich bis zu 25.000 Megawattstunden Primärenergie einspart.




Social Engagement (international): Symrise AG


Das Beschaffungsmodell der Symrise AG setzt auf eine kontinuierliche, enge Kooperation mit lokalen Partnern und Gemeinschaften. Der nachhaltige Anbau von Vanille in Madagaskar gilt hierfür als Paradebeispiel: Um die Zusammenarbeit mit 7.000 Farmern in rund 90 Dörfern langfristig zu sichern und zur nachhaltigen Entwicklung der Region beizutragen, investiert Symrise in lokale Bildungs- und Umweltschutzmaßnahmen sowie auch Infrastruktur. Zudem hat Symrise gemeinsam mit Unilever und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeitet (GIZ) eine Partnerschaft initiiert, um die Lebensgrundlage der Vanillebauern und deren Kinder auf Madagaskar zu verbessern.




Social Engagement (national): Franz Haniel & Cie. GmbH


Trotz internationaler Ausrichtung hat die Franz Haniel & Cie. GmbH nie den Blick für das Naheliegende verloren: die Stadt Duisburg und das Ruhrgebiet. Hier fordert die Holding nicht nur die lokale Bildung, Wirtschaft und Kultur, sondern setzt sich auch aktiv für mehr Innovation und Gründergeist in Nordrhein-Westfalen ein: Mit dem Social Impact Lab Duisburg, welches von Haniel mitgetragen wird, wurde in Ruhrort das erste Zentrum für soziale Innovation und Entrepreneurship in der Region eröffnet. Mit dem Social Impact Lab möchte Haniel gemeinsam mit den Partnern die bisher unzureichenden Bedingungen für die Gründung von Sozialunternehmen verbessern.




Environmental Responsibility: Lufthansa Cargo AG


Mit 8,4 Mrd. verkauften Frachttonnenkilometern im Jahr 2016 gehört das Thema Flugeffizienz zu den wesentlichen Umweltaspekten der Lufthansa Cargo AG. Um die Treibstoffeffizienz zu erhöhen und die CO2-Emissionen zu verringern, hat Lufthansa Cargo ein Analysetool eingeführt, welches reale Flugdaten zum Treibstoffverbrauch sammelt und auswertet. Aus der Datenmasse, die so entsteht, werden wirkungsvolle Maßnahmen zur Effizienzsteigerung abgeleitet, deren Ausmaß im ersten Jahr bereits bei über 10.000 Tonnen CO2 liegt. Somit leistet das Vorzeigeprojekt OMEGA einen wesentlichen Beitrag dazu, die CO2-Emissionen bis 2020 um 25 % auf Basis von 2005 zu senken.




Water Fooprint: Coca-Cola European Partners Deutschland GmbH


Coca-Cola hat sich zum Ziel gesetzt, das wassereffizienteste Unternehmen der Erfrischungsgetränkeindustrie zu sein. Die Strategie, womit Coca-Cola die Jury überzeugen konnte, beruht auf vier Säulen: Wasser schützen, Wasser aufbereiten, den Wasserverbrauch reduzieren und Wasser schaffen. In jeder der vier Säulen konnte das Unternehmen wirksame Maßnahmen vorzeigen, die zu einem verantwortungsbewussten Wassermanagement beitragen. Besonders lobenswert ist die Tatsache, dass Coca-Cola als erstes der Forbes-500-Unternehmen eine ausgeglichene Wasserbilanz vorweisen kann.




Fair Business: GLS Gemeinschaftsbank eG


Die GLS Bank versteht sich als sozial-ökologische Bank, die sich für ein faires und transparentes Finanzsystem einsetzt. Die Jury überzeugte insbesondere die systematische Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien bei der Kreditvergabe. So wird sichergestellt, dass die Bank ausschließlich in sinnstiftende Unternehmen und Projekte investiert. Außerdem bietet die GLS Bank Kunden vollste Transparenz: Alle unterstützen Projekte und Unternehmen werden offengelegt. So haben Kunden die Möglichkeit zu überprüfen, ob die Bank ihrem Werteverständnis entspricht und lebt.




Life Cycle Assessment: Evonik Industries AG


Die Evonik Industries AG verfügt über langjährige Erfahrung mit Ökobilanzen und hat im Rahmen seiner strukturierten Nachhaltigkeitsanalyse der Geschäfte bereits rund 70 Prozent des Außenumsatzes seiner drei Chemiesegmente anhand von Ökobilanzen ausgewertet. Um das Bewusstsein für den Nutzen von Ökobilanzen zu fördern, hat Evonik gemeinsam mit der Quantis GmbH & Co. KG ein Lernspiel ausgearbeitet, welches auf zugängliche Weise die wesentlichen Bausteine eines Lebenszyklus demonstriert. Das Brettspiel ermöglicht einen dynamischen Dialog und regt an, eingehend über das Thema Nachhaltigkeit nachzudenken.




Sustainability Innovation: Telefónica Germany GmbH & Co. OHG


In Zusammenarbeit mit der Stadt Nürnberg und mit Förderung des EU-Programm Low Carbon City Lab hat Telefónica Deutschland eine innovative Methode zur Optimierung der Verkehrsströme entwickelt. Mithilfe von anonymisierten Mobilfunkdaten werden aus Bewegungsflüssen Verkehrsströme und die damit verbundene Schadstoffbelastung abgeleitet. Die Erkenntnisse, die mit dieser Methode gewonnen werden, helfen Städten dabei, den Verkehr besser zu lenken, die Effizienz zu erhöhen und gezieltere Maßnahmen zur Schadstoffreduzierung zu treffen.




Awareness Film: Symrise AG


Eine Ausnahme bildete die Kategorie „Audience Award: Sustainability Short Film“, welcher in diesem Jahr erstmals als Publikumspreis vergeben wurde. Hierbei stimmten die Teilnehmer der Konferenz am 17. Mai vor Ort durch ein Live-Votum per Smartphone über den Gewinner mit dem besten Nachhaltigkeitskurzfilm ab. Der Kurzfilm der Symrise AG zum Thema der nachhaltigen Anbau von Vanille in Madagaskar konnte 52% der Teilnehmer überzeugen.





2017

Sustainable Leadership: Döhler GmbH


Die Döhler GmbH wird ausgezeichnet für die Art und Weise wie das Thema Nachhaltigkeit in der Unternehmensstrategie und -kultur ganzheitlich integriert ist. Im Rahmen einer globalen CSR-Strategie hat die Döhler GmbH ambitionierte Ziele für das Jahr 2020 gesetzt und die Handlungsschwerpunkte an einer umfassenden Wesentlichkeitsanalyse ausgerichtet. Besonders hervorhebenswert ist das Döhler Agro-Sustainability Programm, welches auf der Ebene der Landwirte zu einer langfristigen, lokal verankerten und verantwortungsvollen Wertschöpfung führt.




ALDI SÜD Dienstleistungs-GmbH & Co. oHG


ALDI SÜD hat sich zum Ziel gesetzt, Kunden nicht zwischen „nachhaltigen“ und „konventionellen“ Produkten entscheiden zu lassen, sondern das gesamte Sortiment nachhaltig zu gestalten. Um dieses Ziel zu erreichen, hat das Unternehmen CR-Anforderungen für unterschiedliche Warengruppen definiert und diese Anforderungen in den Verträgen mit Lieferanten und die Einkaufsprozesse eingebunden. Zudem hat ALDI SÜD eine Bewertung der CR-Performance eingeführt, dessen Ergebnisse direkten Einfluss auf das Geschäftsvolumen mit ALDI haben.




Carbon Footprint: Diebold Nixdorf AG


Wer es mit der Reduzierung von Treibhausgasemissionen ernst meint, kann sich nicht auf diejenigen Emissionen beschränken, die unmittelbar mit dem Geschäftsbetrieb zusammenhängen, sondern muss auch die Emissionen die bei der Verwendung und Entsorgung von den hergestellten Produkten berücksichtigen. Anhand einer Lebenszyklusanalyse bilanziert die Diebold Nixdorf AG den CO2-Fußabdruck ihrer Produkte über den gesamten Lebenszyklus hinweg und ist somit in der Lage, Einsparpotentiale zu ermitteln und die Ressourceneffizienz signifikant zu erhöhen.




Energy Efficiency: DMK Deutsches Milchkontor GmbH


Um Umweltauswirkungen zu minimieren, wendet die DMK Deutsches Milchkontor GmbH den sogenannten Produktintegrierten Umweltschutz (PIUS) an, welcher es ermöglicht, Umweltbelastungen vorsorgend bereits an der Quelle zu vermeiden und über Produktionsprozesse hinweg zu reduzieren. Dass die Technik funktioniert, zeigte sich eindrucksvoll am Standort Altentreptow, wo im Rahmen von PIUS ein System installiert wurde, das durch Wärmerückgewinnungsverfahren jährlich bis zu 25.000 Megawattstunden Primärenergie einspart.




Social Engagement (international): Symrise AG


Das Beschaffungsmodell der Symrise AG setzt auf eine kontinuierliche, enge Kooperation mit lokalen Partnern und Gemeinschaften. Der nachhaltige Anbau von Vanille in Madagaskar gilt hierfür als Paradebeispiel: Um die Zusammenarbeit mit 7.000 Farmern in rund 90 Dörfern langfristig zu sichern und zur nachhaltigen Entwicklung der Region beizutragen, investiert Symrise in lokale Bildungs- und Umweltschutzmaßnahmen sowie auch Infrastruktur. Zudem hat Symrise gemeinsam mit Unilever und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeitet (GIZ) eine Partnerschaft initiiert, um die Lebensgrundlage der Vanillebauern und deren Kinder auf Madagaskar zu verbessern.




Social Engagement (national): Franz Haniel & Cie. GmbH


Trotz internationaler Ausrichtung hat die Franz Haniel & Cie. GmbH nie den Blick für das Naheliegende verloren: die Stadt Duisburg und das Ruhrgebiet. Hier fordert die Holding nicht nur die lokale Bildung, Wirtschaft und Kultur, sondern setzt sich auch aktiv für mehr Innovation und Gründergeist in Nordrhein-Westfalen ein: Mit dem Social Impact Lab Duisburg, welches von Haniel mitgetragen wird, wurde in Ruhrort das erste Zentrum für soziale Innovation und Entrepreneurship in der Region eröffnet. Mit dem Social Impact Lab möchte Haniel gemeinsam mit den Partnern die bisher unzureichenden Bedingungen für die Gründung von Sozialunternehmen verbessern.




Environmental Responsibility: Lufthansa Cargo AG


Mit 8,4 Mrd. verkauften Frachttonnenkilometern im Jahr 2016 gehört das Thema Flugeffizienz zu den wesentlichen Umweltaspekten der Lufthansa Cargo AG. Um die Treibstoffeffizienz zu erhöhen und die CO2-Emissionen zu verringern, hat Lufthansa Cargo ein Analysetool eingeführt, welches reale Flugdaten zum Treibstoffverbrauch sammelt und auswertet. Aus der Datenmasse, die so entsteht, werden wirkungsvolle Maßnahmen zur Effizienzsteigerung abgeleitet, deren Ausmaß im ersten Jahr bereits bei über 10.000 Tonnen CO2 liegt. Somit leistet das Vorzeigeprojekt OMEGA einen wesentlichen Beitrag dazu, die CO2-Emissionen bis 2020 um 25 % auf Basis von 2005 zu senken.




Water Fooprint: Coca-Cola European Partners Deutschland GmbH


Coca-Cola hat sich zum Ziel gesetzt, das wassereffizienteste Unternehmen der Erfrischungsgetränkeindustrie zu sein. Die Strategie, womit Coca-Cola die Jury überzeugen konnte, beruht auf vier Säulen: Wasser schützen, Wasser aufbereiten, den Wasserverbrauch reduzieren und Wasser schaffen. In jeder der vier Säulen konnte das Unternehmen wirksame Maßnahmen vorzeigen, die zu einem verantwortungsbewussten Wassermanagement beitragen. Besonders lobenswert ist die Tatsache, dass Coca-Cola als erstes der Forbes-500-Unternehmen eine ausgeglichene Wasserbilanz vorweisen kann.




Fair Business: GLS Gemeinschaftsbank eG


Die GLS Bank versteht sich als sozial-ökologische Bank, die sich für ein faires und transparentes Finanzsystem einsetzt. Die Jury überzeugte insbesondere die systematische Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien bei der Kreditvergabe. So wird sichergestellt, dass die Bank ausschließlich in sinnstiftende Unternehmen und Projekte investiert. Außerdem bietet die GLS Bank Kunden vollste Transparenz: Alle unterstützen Projekte und Unternehmen werden offengelegt. So haben Kunden die Möglichkeit zu überprüfen, ob die Bank ihrem Werteverständnis entspricht und lebt.




Life Cycle Assessment: Evonik Industries AG


Die Evonik Industries AG verfügt über langjährige Erfahrung mit Ökobilanzen und hat im Rahmen seiner strukturierten Nachhaltigkeitsanalyse der Geschäfte bereits rund 70 Prozent des Außenumsatzes seiner drei Chemiesegmente anhand von Ökobilanzen ausgewertet. Um das Bewusstsein für den Nutzen von Ökobilanzen zu fördern, hat Evonik gemeinsam mit der Quantis GmbH & Co. KG ein Lernspiel ausgearbeitet, welches auf zugängliche Weise die wesentlichen Bausteine eines Lebenszyklus demonstriert. Das Brettspiel ermöglicht einen dynamischen Dialog und regt an, eingehend über das Thema Nachhaltigkeit nachzudenken.




Sustainability Innovation: Telefónica Germany GmbH & Co. OHG


In Zusammenarbeit mit der Stadt Nürnberg und mit Förderung des EU-Programm Low Carbon City Lab hat Telefónica Deutschland eine innovative Methode zur Optimierung der Verkehrsströme entwickelt. Mithilfe von anonymisierten Mobilfunkdaten werden aus Bewegungsflüssen Verkehrsströme und die damit verbundene Schadstoffbelastung abgeleitet. Die Erkenntnisse, die mit dieser Methode gewonnen werden, helfen Städten dabei, den Verkehr besser zu lenken, die Effizienz zu erhöhen und gezieltere Maßnahmen zur Schadstoffreduzierung zu treffen.




Awareness Film: Symrise AG


Eine Ausnahme bildete die Kategorie „Audience Award: Sustainability Short Film“, welcher in diesem Jahr erstmals als Publikumspreis vergeben wurde. Hierbei stimmten die Teilnehmer der Konferenz am 17. Mai vor Ort durch ein Live-Votum per Smartphone über den Gewinner mit dem besten Nachhaltigkeitskurzfilm ab. Der Kurzfilm der Symrise AG zum Thema der nachhaltigen Anbau von Vanille in Madagaskar konnte 52% der Teilnehmer überzeugen.





2016

Responsible Sourcing: Symrise AG


Bei der Herstellung von Aromen und Duftstoffen verwendet Symrise über 10.000 natürliche und synthetische Rohstoffe aus mehr als 100 Ländern. Die Jury lobte das umfassende Responsible Sourcing Modell, welches auf eine kontinuierliche, enge Kooperation mit den Lieferanten, auf soziales und ökologisches Engagement vor Ort und auf strategische Partnerschaften setzt. Der nachhaltige Anbau von Vanille in Madagaskar gilt hierfür als Paradebeispiel: Um die Zusammenarbeit mit 7.000 Farmern in rund 90 Dörfern langfristig zu sichern, investiert Symrise nicht nur in Bildungs- und Umweltschutzmaßnahmen, sondern auch in Infrastruktur: Durch den Bau einer Vanille-Extraktionsfabrik in Madagaskar werden nicht nur die Transportwege verkürzt und die Emissionen verringert, sondern auch die Wertschöpfung bleibt vor Ort.




Gesellschaftliches Engagement (National): SV Werder Bremen


Nachdem 2015 die VfL Wolfsburg Fußball GmbH den Award erhielt, war diesmal der SV Werder Bremen an der Reihe. In Kooperation mit dem psychosozialen und therapeutischen Behandlungszentrum für Flüchtlinge und Folterüberlebende REFUGIO startete die CSR-Abteilung von Werder Bremen das Projekt SPIELRAUM, ein Spiel- und Trainingsangebot speziell für junge Geflüchtete, welches häufig als erste Anlaufstelle dient und zur gesellschaftlichen Teilhabe beiträgt.




Gesellschaftliches Engagement (International): HOCHTIEF Aktiengesellschaft


Unter dem Motto „Brücken bringen Wohlstand“ ist der internationale Baukonzern HOCHTIEF mit der Nichtregierungsorganisationen Bridges to Prosperity (B2P) eine Partnerschaft eingegangen. Seit 2010 hat HOCHTIEF insgesamt 19 Brücken mit B2P errichtet – in Zentralamerika sowie in Ruanda in Zentralafrika: dauerhafte Alltagshilfen, die zehntausenden Menschen zugutekommen. Gebaut werden die Brücken von einem Team aus Konzernmitarbeitern und Bewohnern der angrenzenden Gemeinden.




Awareness Film: Dr. Goerg GmbH


Der Film „Fair Trade for Fair Life“ zeigt das Herzstück des sozialen Engagements der Dr. Goerg GmbH auf den Philippinen, wo sich Dr. Goerg als Inhaber und Geschäftsführer des Unternehmen persönlich an Hilfsprojekten beteiligt. Neben Kindergarten- und Schulprojekten, die den Kindern vor Ort eine bessere Zukunft ermöglichen, gehört dazu auch die Unterstützung des Waisenhauses Hospicio de San José in Manila. Das Fazit der Jury: Durch finanzielle und persönliche Hilfe leistet Dr. Goerg einen entscheidenden Beitrag zur Sicherung der Grundversorgung der dort lebenden Kinder und Babys.




Water Footprint: Voith GmbH


Um die Ressourcen-Effizienz zu steigern, hat der Voith-Konzern einen Green Controlling Ansatz entwickelt, der sich stark am Controlling-Zyklus aus dem Finanzcontrolling orientiert. Wesentliche Erfolgsgrundlage ist eine konzernweite einheitliche IT-seitige Umsetzung des Green Controlling Prozesses, die den Erfassungs-, Analyse- und Reporting-Prozess abbildet und Transparenz schafft. Mit den bis heute durchgeführten Maßnahmen hat Voith jährliche Einsparungen in Höhe von 737.078 m3 Wasser generiert.




Energie-Effizienz: Voith GmbH


Auch im Bereich Energie-Effizienz punktet die Voith GmbH mit dem Green Controlling Ansatz. Die bis heute durchgeführten Maßnahmen für Energie-Effizienz haben zu Einsparungen von 52.704 MWh Energie geführt. Zusammen mit den Maßnahmen für Wassereffizienz und Materialeffizienz führt der Ansatz zu jährlichen Einsparungen in Höhe von 6,5 Mio. Euro.




Women Empowerment: GLS Gemeinschaftsbank eG


Die GLS Bank versteht sich als sozial-ökologische Bank, die sich für ein faires und transparentes Finanzsystem einsetzt. Die Jury überzeugte die systematische Berücksichtigung der Chancengleichheit bei der Kreditvergabe. In diesem Prozess werden die Gewährleistung von Chancengleichheit, der gezielte Abbau von Diskriminierung und insbesondere die Frauenförderung als Positivkriterium genannt. Die Verletzung von Frauenrechten gilt als Negativkriterium, sodass mit diskriminierenden Unternehmen keine Geschäfte gemacht werden.

Diese Ansprüche gelten natürlich auch für die Bank selbst: Wo im Jahr 2009 28 % der Führungspositionen von Frauen besetzt waren, sind es mittlerweile 43,5 %.




Sustainable Leadership: Coca-Cola Erfrischungsgetränke GmbH


Coca-Cola wird ausgezeichnet für die Art und Weise wie das Thema Nachhaltigkeit in der Unternehmensstrategie und -kultur ganzheitlich integriert ist. Im Rahmen einer globalen Nachhaltigkeitsstrategie hat sich Coca-Cola den Rahmen „Me, We, World“ gegeben und seine Handlungsschwerpunkte am individuellen Wohlbefinden (Me), an der Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts (We) und am Umweltschutz (World) ausgerichtet. Die Nachhaltigkeitsstrategie ist nicht nur in allen Prozessen des Kerngeschäfts fest verankert, sondern bezieht auch die gesamte Wertschöpfungskette und alle Mitarbeiter mit ein.




Employer Accountability: Commerzbank AG


Die Commerzbank versteht Mitarbeiter als zentralen Erfolgsfaktor und arbeitet intensiv daran, die psychische und physische Gesundheit sowie das soziale Wohlbefinden der Mitarbeiter sicherzustellen. Besonders beeindruckend ist die Vielfältigkeit der angebotenen Leistungen, denen ein ganzheitlicher Ansatz zugrunde liegt: Das betriebliche Gesundheitsmanagement fokussiert nicht nur auf Kernthemen wie Ernährung, Bewegung, Stressmanagement und Suchtprävention, sondern umfasst auch das sogenannte Employee Assistance Program, welches Mitarbeiter und ihre Angehörigen in schwierigen Berufs- und Lebenssituationen aktiv unterstützt.




Life Cycle Assessment: Symrise AG


Symrise beeindruckte die Jury mit dem selbstentwickelten, auf der LCA-Methodik basierenden Product Sustainability Scorecard-System, welches es Symrise ermöglicht, alle Daten über die umweltrelevanten Aspekte der Rohstoffe und Produkte in einer umfassenden, wissenschaftlich fundierten Analyse zusammenzuführen. Die standardisierte Vorgehensweise gewährleistet die Vergleichbarkeit der Ergebnisse und bietet Symrise somit die Möglichkeit, sich im Vergleich zu verfügbaren Alternativen konsequent für die umweltfreundlichste Variante zu entscheiden.




Carbon Footprint: Deutsche Telekom


Die Deutsche Telekom zählt zu den wenigen Unternehmen, die das Thema Emissionen ganzheitlich betrachten und Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette erfassen. Die Lieferanten der Deutschen Telekom werden aktiv in das Thema Emissionen eingebunden, mit dem Ziel die sogenannten Scope 3 Emissionen zu ermitteln, offenzulegen und zu reduzieren. Für die Geschäftsjahre 2014 und 2015 hat die Deutsche Telekom bereits die Daten aus 10 Ländern offengelegt, für das nächste Jahr ist das Reporting der Scope 3 Emissionen für den Gesamtkonzern geplant.




Umwelt: United Parcel Service Deutschland Inc. & Co. OHG


Um den ökologischen Einfluss der Paketzustellung zu minimieren, hat UPS in der Hamburger Innenstadt das UPS City Logistics Project gestartet. Bei diesem Projekt setzt UPS vier Container als mobile Paket-Depots ein. Aus diesen Depots liefern 13 Zusteller per Sackkarre oder Lastenfahrrad in der Innenstadt aus. Damit sind täglich rund 800 Kilometer auf schadstofffreie Zustellung umgestellt. Das Modellprojekt, das 2012 mit einem Container als mobiles Depot startete, ist inzwischen auf vier Depots und ein größeres Zustellgebiet ausgeweitet worden.





2015

Sustainable Leadership: Döhler GmbH


Die Döhler GmbH wird ausgezeichnet für die Art und Weise wie das Thema Nachhaltigkeit in der Unternehmensstrategie und -kultur ganzheitlich integriert ist. Im Rahmen einer globalen CSR-Strategie hat die Döhler GmbH ambitionierte Ziele für das Jahr 2020 gesetzt und die Handlungsschwerpunkte an einer umfassenden Wesentlichkeitsanalyse ausgerichtet. Besonders hervorhebenswert ist das Döhler Agro-Sustainability Programm, welches auf der Ebene der Landwirte zu einer langfristigen, lokal verankerten und verantwortungsvollen Wertschöpfung führt.




ALDI SÜD Dienstleistungs-GmbH & Co. oHG


ALDI SÜD hat sich zum Ziel gesetzt, Kunden nicht zwischen „nachhaltigen“ und „konventionellen“ Produkten entscheiden zu lassen, sondern das gesamte Sortiment nachhaltig zu gestalten. Um dieses Ziel zu erreichen, hat das Unternehmen CR-Anforderungen für unterschiedliche Warengruppen definiert und diese Anforderungen in den Verträgen mit Lieferanten und die Einkaufsprozesse eingebunden. Zudem hat ALDI SÜD eine Bewertung der CR-Performance eingeführt, dessen Ergebnisse direkten Einfluss auf das Geschäftsvolumen mit ALDI haben.




Carbon Footprint: Diebold Nixdorf AG


Wer es mit der Reduzierung von Treibhausgasemissionen ernst meint, kann sich nicht auf diejenigen Emissionen beschränken, die unmittelbar mit dem Geschäftsbetrieb zusammenhängen, sondern muss auch die Emissionen die bei der Verwendung und Entsorgung von den hergestellten Produkten berücksichtigen. Anhand einer Lebenszyklusanalyse bilanziert die Diebold Nixdorf AG den CO2-Fußabdruck ihrer Produkte über den gesamten Lebenszyklus hinweg und ist somit in der Lage, Einsparpotentiale zu ermitteln und die Ressourceneffizienz signifikant zu erhöhen.




Energy Efficiency: DMK Deutsches Milchkontor GmbH


Um Umweltauswirkungen zu minimieren, wendet die DMK Deutsches Milchkontor GmbH den sogenannten Produktintegrierten Umweltschutz (PIUS) an, welcher es ermöglicht, Umweltbelastungen vorsorgend bereits an der Quelle zu vermeiden und über Produktionsprozesse hinweg zu reduzieren. Dass die Technik funktioniert, zeigte sich eindrucksvoll am Standort Altentreptow, wo im Rahmen von PIUS ein System installiert wurde, das durch Wärmerückgewinnungsverfahren jährlich bis zu 25.000 Megawattstunden Primärenergie einspart.




Social Engagement (international): Symrise AG


Das Beschaffungsmodell der Symrise AG setzt auf eine kontinuierliche, enge Kooperation mit lokalen Partnern und Gemeinschaften. Der nachhaltige Anbau von Vanille in Madagaskar gilt hierfür als Paradebeispiel: Um die Zusammenarbeit mit 7.000 Farmern in rund 90 Dörfern langfristig zu sichern und zur nachhaltigen Entwicklung der Region beizutragen, investiert Symrise in lokale Bildungs- und Umweltschutzmaßnahmen sowie auch Infrastruktur. Zudem hat Symrise gemeinsam mit Unilever und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeitet (GIZ) eine Partnerschaft initiiert, um die Lebensgrundlage der Vanillebauern und deren Kinder auf Madagaskar zu verbessern.




Social Engagement (national): Franz Haniel & Cie. GmbH


Trotz internationaler Ausrichtung hat die Franz Haniel & Cie. GmbH nie den Blick für das Naheliegende verloren: die Stadt Duisburg und das Ruhrgebiet. Hier fordert die Holding nicht nur die lokale Bildung, Wirtschaft und Kultur, sondern setzt sich auch aktiv für mehr Innovation und Gründergeist in Nordrhein-Westfalen ein: Mit dem Social Impact Lab Duisburg, welches von Haniel mitgetragen wird, wurde in Ruhrort das erste Zentrum für soziale Innovation und Entrepreneurship in der Region eröffnet. Mit dem Social Impact Lab möchte Haniel gemeinsam mit den Partnern die bisher unzureichenden Bedingungen für die Gründung von Sozialunternehmen verbessern.




Environmental Responsibility: Lufthansa Cargo AG


Mit 8,4 Mrd. verkauften Frachttonnenkilometern im Jahr 2016 gehört das Thema Flugeffizienz zu den wesentlichen Umweltaspekten der Lufthansa Cargo AG. Um die Treibstoffeffizienz zu erhöhen und die CO2-Emissionen zu verringern, hat Lufthansa Cargo ein Analysetool eingeführt, welches reale Flugdaten zum Treibstoffverbrauch sammelt und auswertet. Aus der Datenmasse, die so entsteht, werden wirkungsvolle Maßnahmen zur Effizienzsteigerung abgeleitet, deren Ausmaß im ersten Jahr bereits bei über 10.000 Tonnen CO2 liegt. Somit leistet das Vorzeigeprojekt OMEGA einen wesentlichen Beitrag dazu, die CO2-Emissionen bis 2020 um 25 % auf Basis von 2005 zu senken.




Water Fooprint: Coca-Cola European Partners Deutschland GmbH


Coca-Cola hat sich zum Ziel gesetzt, das wassereffizienteste Unternehmen der Erfrischungsgetränkeindustrie zu sein. Die Strategie, womit Coca-Cola die Jury überzeugen konnte, beruht auf vier Säulen: Wasser schützen, Wasser aufbereiten, den Wasserverbrauch reduzieren und Wasser schaffen. In jeder der vier Säulen konnte das Unternehmen wirksame Maßnahmen vorzeigen, die zu einem verantwortungsbewussten Wassermanagement beitragen. Besonders lobenswert ist die Tatsache, dass Coca-Cola als erstes der Forbes-500-Unternehmen eine ausgeglichene Wasserbilanz vorweisen kann.




Fair Business: GLS Gemeinschaftsbank eG


Die GLS Bank versteht sich als sozial-ökologische Bank, die sich für ein faires und transparentes Finanzsystem einsetzt. Die Jury überzeugte insbesondere die systematische Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien bei der Kreditvergabe. So wird sichergestellt, dass die Bank ausschließlich in sinnstiftende Unternehmen und Projekte investiert. Außerdem bietet die GLS Bank Kunden vollste Transparenz: Alle unterstützen Projekte und Unternehmen werden offengelegt. So haben Kunden die Möglichkeit zu überprüfen, ob die Bank ihrem Werteverständnis entspricht und lebt.




Life Cycle Assessment: Evonik Industries AG


Die Evonik Industries AG verfügt über langjährige Erfahrung mit Ökobilanzen und hat im Rahmen seiner strukturierten Nachhaltigkeitsanalyse der Geschäfte bereits rund 70 Prozent des Außenumsatzes seiner drei Chemiesegmente anhand von Ökobilanzen ausgewertet. Um das Bewusstsein für den Nutzen von Ökobilanzen zu fördern, hat Evonik gemeinsam mit der Quantis GmbH & Co. KG ein Lernspiel ausgearbeitet, welches auf zugängliche Weise die wesentlichen Bausteine eines Lebenszyklus demonstriert. Das Brettspiel ermöglicht einen dynamischen Dialog und regt an, eingehend über das Thema Nachhaltigkeit nachzudenken.




Sustainability Innovation: Telefónica Germany GmbH & Co. OHG


In Zusammenarbeit mit der Stadt Nürnberg und mit Förderung des EU-Programm Low Carbon City Lab hat Telefónica Deutschland eine innovative Methode zur Optimierung der Verkehrsströme entwickelt. Mithilfe von anonymisierten Mobilfunkdaten werden aus Bewegungsflüssen Verkehrsströme und die damit verbundene Schadstoffbelastung abgeleitet. Die Erkenntnisse, die mit dieser Methode gewonnen werden, helfen Städten dabei, den Verkehr besser zu lenken, die Effizienz zu erhöhen und gezieltere Maßnahmen zur Schadstoffreduzierung zu treffen.




Awareness Film: Symrise AG


Eine Ausnahme bildete die Kategorie „Audience Award: Sustainability Short Film“, welcher in diesem Jahr erstmals als Publikumspreis vergeben wurde. Hierbei stimmten die Teilnehmer der Konferenz am 17. Mai vor Ort durch ein Live-Votum per Smartphone über den Gewinner mit dem besten Nachhaltigkeitskurzfilm ab. Der Kurzfilm der Symrise AG zum Thema der nachhaltigen Anbau von Vanille in Madagaskar konnte 52% der Teilnehmer überzeugen.