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Preisträger*innen

Viele Unternehmen sind in Bezug auf ihr Nachhaltigkeitsmanagement noch „unbekannte Helden”: Aus Angst des ‚Greenwashings‘ bezichtigt zu werden, berichten viele Organisationen eher zurückhaltend über ihr gesellschaftliches Engagement. Da dieses Engagement aber erst andere inspirieren kann, wenn es von der Öffentlichkeit wahrgenommen wird, werden von der DQS jährlich die Sustainability Heroes Awards ausgeschrieben.

Hinweis: Vor 2020 wurden die Awards als "German Awards for Excellence" bezeichnet. 

Preisträger 2021

Nachhaltigkeitsstrategie: Gerresheimer AG


Die Gerresheimer AG wird ausgezeichnet für die Art und Weise wie das Thema Nachhaltigkeit in der Unternehmensstrategie und -kultur ganzheitlich integriert ist. Das Unternehmen fördert mit Ehrgeiz und Engagement die nachhaltige Entwicklung der gesamten Wertschöpfungskette. Dabei berücksichtigt die Nachhaltigkeitsagenda nicht nur das eigene Unternehmen, sondern die Bedürfnisse von Kundschaft, Mitarbeitenden, Umwelt und der Zivilgesellschaft.




Carbon Footprint: Port International GmbH


Als Pionier mit 20-jähriger Erfahrung im Bereich Bio- und Fairtrade-Produkte hat Port International vor 2 Jahren mit dem Launch der Marke BE CLIMATE ein Statement in Sachen Klimaschutz gesetzt. BE CLIMATE ist die weltweit erste Marke für klimaneutrales Obst und Gemüse, die bereits im Einzelhandel in Europa und Übersee verfügbar ist. Darüber hinaus hat sich das Unternehmen zum Ziel gesetzt, die Emissionen bis 2030 um 50 % im Vergleich zu 2018 zu reduzieren. Damit verfolgt es das Science Based Target, die Erderwärmung auf 1,5°C zu begrenzen.




Sustainability Innovation: Epson Deutschland GmbH


In dieser Kategorie überzeugte Epson das Jurorenteam mit einem innovativen Verfahren zur Herstellung von Recyclingpapier. Die PaperLab-Maschine macht es möglich, bereits bedrucktes Papier zu neuem Papier zu formen, direkt im Büro. So wird der Papierkreislauf vor Ort geschlossen – ein Beispiel für funktionierende Kreislaufwirtschaft im alltäglichen Leben. Bei dem Prozess wird bis zu 96 % weniger Wasser im Vergleich zu herkömmlichem in Deutschland hergestellten Recyclingpapier verwendet.




Soziales Engagement: Symrise AG


Das Beschaffungsmodell der Symrise AG setzt auf eine kontinuierliche, enge Kooperation mit lokalen Partner*innen und Gemeinschaften. Dabei ist es oftmals ein erstes Ziel, Tätigkeiten in der Landwirtschaft für junge Menschen wieder attraktiv zu machen. Mit der „Bridging-the-Gap“-Initiative setzt Symrise unter anderem in Brasilien und Madagaskar darauf, die Anbau- und Erntemethoden weiterzuentwickeln, die Einkommen zu steigern und Lernpartnerschaften zwischen Lieferanten, Bauern, Symrise und dessen Kunden zu etablieren. Alleine im Bereich der „Bridging the Gap“-Maßnahmen wird Symrise in den kommenden vier Jahren 16 Mio. € investieren.




Circular Economy: Spoontainable GmbH


Spoontainable ist ein Start Up aus Heidelberg, das nachhaltige und essbare Plastikalternativen produziert. Aus Nebenprodukten der Lebensmittelindustrie produziert das Unternehmen essbare Eislöffel und Kaffeerührstäbchen. Durch das in Umlaufbringen der Produkte konnten in den vergangenen drei Jahren über 25 Tonnen Plastikabfall vermieden werden.




Biodiversität: PERÚ PURO GmbH


Die PERÚ PURO GmbH belegt eindrucksvoll, dass auch im Kakao- und Schokoladengeschäft der Schutz von Biodiversität und wirtschaftlicher Erfolg Hand in Hand gehen können. In Zusammenarbeit mit lokalen Kooperativen hat das Unternehmen es geschafft, große degradierte Flächen zu artenreichen Agroforstsysteme umzubauen und biodiversitätsfreundliche Methoden für den Anbau von Kakao nachhaltig zu etablieren.





Nominierte 2021


Carbon Footprint

  • Dr. BABOR GmbH & Co. KG

  • Port International GmbH

  • Mader GmbH & Co. KG

  • REWE Group 

  • Siemens AG

  • Spoontainable GmbH

  • Jungheinrich AG

  • Commerzbank AG

  • Sopra Steria SE

  • Coca-Cola European Partners Deutschland

Soziales Engagement

  • AVENIR CIRCULAR FASHION

  • Zenaga Foundation gGmbH

  • REWE Deutscher Supermarkt AG 

  • Wings Experience UG

  • Symrise AG

  • PPURA GmbH

Circular Economy

  • Bionorica SE

  • BRACENET GmbH

  • Fiber Engineering GmbH

  • Concular

  • Resourcify GmbH

  • Love Natur GmbH

  • Grohe AG

  • tkbc GmbH

  • Spoontainable GmbH

  • Covestro Deutschland AG

Sustainability Innovation

  • Inuru GmbH

  • Better World Machines

  • DPD Deutschland GmbH

  • Blockblocks Cleanup gGmbH

  • GREEN IT Das Systemhaus GmbH

  • RTL Deutschland

  • Ansmann AG

  • Weidmann Fiber Technology by Weidmann Electrical Technology AG

  • Spoontainable GmbH

  • Epson Deutschland GmbH

Nachhaltigkeitsstrategie

  • Alfred Kärcher 

  • DPD Deutschland GmbH

  • Gerresheimer AG

  • VOM FASS AG

  • RTL Deutschland 

  • WEtell GmbH

  • TapTree GmbH

  • Wings Experience UG

  • Commerzbank AG

  • Sopra Steria SE

Biodiversität

  • PERÚ PURO GmbH

  • Vorwerk Elektrowerke GmbH & Co.KG

  • Commerzbank AG

  • Coca-Cola European Partners Deutschland

2020

Nachhaltigkeitsstrategie: Symrise AG


Die Symrise AG wird ausgezeichnet für die Art und Weise wie das Thema Nachhaltigkeit in der Unternehmensstrategie und -kultur ganzheitlich integriert ist. Das Unternehmen fördert mit Ehrgeiz und Engagement die nachhaltige Entwicklung der gesamten Wertschöpfungskette. Dabei berücksichtigt die Nachhaltigkeitsagenda nicht nur das eigene Unternehmen, sondern die Bedürfnisse von Kundschaft, Mitarbeitenden, Umwelt und Zivilgesellschaft.




Carbon Footprint: LANXESS AG


Das Unternehmen begreift es als ihre gesellschaftliche Pflicht, Treibhausgase möglichst ganz zu vermeiden und hat sich im November 2019 als weltweit erstes Chemieunternehmen das Ziel „Climate Neutral 2040“ auf die Fahne geschrieben. Das Besondere dabei: Klimaneutralität wird durch technische Innovationen erreicht. Dafür investiert LANXESS in den kommenden Jahren massiv in ihre Standorte. Bereits bis 2030 wird so der Ausstoß von CO2 um 75 Prozent gegenüber 2004 sinken.




Nachhaltige Innovation: Reckhaus GmbH & Co. KG


Als Produzentin von Bioziden Insekten retten zu wollen, mag auf den ersten Blick skurril erscheinen. Doch das Konzept und die Maßnahmen von Reckhaus überzeugten die Jury. Die Initiative „Insect Respect“ basiert auf einem wissenschaftlichen Modell, das den Insektenverlust von Bioziden für den Wohnbereich berechnet und diesen durch die Anlage von insektenfreundlichen Lebensräumen im Außenbereich ausgleicht. Die Philosophie geht aber noch deutlich weiter. Es gilt, weniger Insektenbekämpfungsprodukte einzusetzen (Reduzierung), diese ökologischer zu gestalten (Ökologisierung) und wenn ein Eingriff unbedingt nötig erscheint, diesen auszugleichen – durch die Anlage insektenfreundlicher Lebensräume (Kompensation). So dreht Reckhaus ihr Geschäftsmodell – vom Chemieproduzenten hin zur Anbieterin ökologischer Dienstleistungen.




Nachhaltiges Wassermanagement: GROHE AG


In dieser heißumkämpften Kategorie zeichnete die Jury die GROHE AG aus. Der Grund: GROHE arbeitet im Rahmen des Projektes WATER CARE seit vielen Jahren daran, den Herausforderungen der globalen Wasserkrise zu begegnen – und erzielt dabei in allen Bereichen messbare Ergebnisse. Mit der starken Verankerung des Themas Nachhaltigkeit in der Strategie von GROHE und der wertvollen Ressource Wasser als zentralem Markenkern, ist eines klar: Jeder Tropfen Wasser zählt.




Soziales Engagement: ALDI SÜD Dienstleistungs-GmbH & Co. oHG und ALDI Einkauf GmbH & Co. oHG


ALDI Nord und ALDI SÜD haben im Jahr 2019 ein gemeinsames Projekt zum Ausbau FSC®-zertifizierter Flächen in Namibia gestartet, um FSC-zertifizierte Holzkohle zu gewinnen. Durch das Projekt werden 150.000 Hektar Buschland in Namibia nach dem FSC-Standard zertifiziert und ca. 20.000 Tonnen Holzkohle produziert. Die bei der Entbuschung des Landes anfallende Biomasse wird so einer sinnvollen Nutzung zugeführt und ein gewinnbringender Mehrwert für Namibia geschaffen. Durch die Entbuschung wird die ursprüngliche Savannenlandschaft wiederhergestellt. Folgewirkungen sind die Rückgewinnung landwirtschaftlicher Produktionsfläche, die Steigerung der Grundwasserverfügbarkeit sowie die Rückgewinnung des Lebensraums für bedrohte Tierarten.




Circular Economy: AfB gemeinnützige GmbH


In der Kategorie Circular Economy überzeugt die AfB gGmbH mit ihrem Ansatz für die Aufarbeitung und den Verkauf gebrauchter IT- und Mobilgeräten. Das gemeinnützige Unternehmen übernimmt die Geräte von Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen, testet und reinigt sie, rüstet sie auf und führt sie wieder in den Wirtschaftskreislauf ein. Alleine im Jahr 2019 konnten dadurch 17 000 Tonnen Treibhausgase vermieden werden.




Energie-Effizienz: Deutsche Lichtmiete AG


Licht als Dienstleistung – das ist das Konzept der Deutschen Lichtmiete AG. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vermietet hochwertige, energieeffiziente und damit klimafreundliche LED-Beleuchtung an Unternehmen und Kommunen. Die Kundschaft optimiert ohne eigene Investitionen ihre Lichtanlagen und den Energieverbrauch. Dadurch können Energiekosten und CO2-Emissionen reduziert werden. Im Rahmen der über 450 Referenzprojekte, bei denen die bisher produzierten LED-Leuchten eingesetzt werden, konnten aktuell mindestens 450.000 Tonnen CO2 eingespart werden.




Diversität: Halfar System GmbH


Vielfalt und ein soziales Miteinander im Unternehmenskontext: Das das zusammengeht zeigt sich bei Halfar. Das Unternehmen kooperiert mit der im November 2012 gegründeten prosigno GmbH. Diese integriert Menschen mit und ohne Behinderung. Die Mitarbeiter*innen von prosigno und Halfar bedrucken mit modernster Technik HALFAR® Werbe-/ und Spezial-Taschen. Durch diese Kooperation können bei prosigno angestellte Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam einer sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit nachgehen und dass das unter einem Dach mit den Mitarbeiter*innen von Halfar. Der Austausch und die direkte Nähe schaffen ein Umfeld, das zu Verantwortungsübernahme einlädt und Kreativität sowie Chancengleichheit fördert.





2018

Sustainable Business Strategy: GreenLine Hotels GmbH


Die GreenLine Hotels GmbH wird ausgezeichnet für die Art und Weise wie das Thema Nachhaltigkeit in der Unternehmensstrategie und -kultur ganzheitlich integriert ist. Das Unternehmen fördert mit Ehrgeiz und Engagement die nachhaltige Entwicklung aller GreenLine Hotels. Dabei sensibilisiert GreenLine nicht nur Mitarbeiter und Gäste, sondern entwickelt auch das Nachhaltigkeitsbewusstsein in der gesamten Branche weiter.




Carbon Footprint: H. von Gimborn GmbH


Mit der Marke Biokat hat sich die Gimborn GmbH als Anbieter von nachhaltig hergestelltem Katzenstreu positioniert. Obwohl die CO2-Werte der Biokatproduktion bereits 2011 als vorbildlich eingestuft wurden, hat die Gimborn GmbH nicht nachgelassen und ihren ökologischen Fußabdruck weiter verkleinert. Dazu wurde 2017 erneut der Product Carbon Footprint errechnet – hierbei wurde der gesamte Lebenszyklus des Produkts miteinbezogen. Das Ergebnis: Die Emissionswerte gingen um weitere 11 % zurück.




Sustainability Innovation: Adolf Würth GmbH & Co. KG


In dieser heißumkämpften Kategorie zeichnete die Jury die Adolf Würth GmbH & Co. KG aus. Der Grund: Mit dem Varifix Schnellmontagesystem punktet Würth mit dem ersten Cradle-to-Cradle zertifizierten Montageschienenprogramm weltweit. Das Cradle to Cradle®-Designkonzept zielt darauf ab, Produkte in immer wiederkehrenden Kreisläufen „Von der Wiege zur Wiege“ zu erschaffen. Auf diese Weise bietet Würth den Einstieg ins Zeitalter des ökoeffektiven Bauens.




Sustainable Procurement: Alnatura Produktions- und Handels GmbH


Das Beschaffungsmodell der Alnatura Produktions- und Handels GmbH setzt auf eine kontinuierliche und enge Kooperation mit lokalen Partnern und Gemeinschaften, mit denen Alnatura ein gemeinsames Verständnis der Anforderungen an ein ganzheitlich nachhaltiges Wirtschaften entwickelt. In den wenigen Fällen in denen nicht mit regionalen Erzeugern zusammengearbeitet wird, stellen die Alnatura Policy Sozialstandards sicher, dass die Herstellerunternehmen die ILO-Kernarbeitsnormen einhalten.




Society Engagement: Eintracht Frankfurt e.V.


Mit dem Flaggschiff-Projekt „Eintracht Frankfurt Pausenliga“ verfolgt der Verein das Ziel, Spielspaß mit gesunder Bewegungsförderung zu verbinden, das soziale Miteinander zu fördern und einen Beitrag für die Vernetzung von Schul- und Vereinssport zu leisten. Seit dem Projektbeginn in 2007 wurden mehr als 25 000 Schulkinder in Bewegung gebracht: höchste Zeit also für eine verdiente Auszeichnung.




Environmental Responsibility: DFH Deutsche Fertighaus Holding AG


In der Kategorie Umweltverantwortung überzeugt die DFH mit ihrem Konzept für nachhaltige und energieeffiziente Häuser aus Holz. Die DFH bringt mit ihren zertifizierbaren Hauskonzepten nachhaltiges Bauen in die Breite und hilft so, entscheidende Impulse für eine Wende in der Baubranche zu setzen.




Energy Efficiency: ALDI SÜD


Messen ist Wissen: Im Zuge der Einführung eines Energiemanagementsystems hat ALDI SÜD einen einzigartigen Prozess entwickelt, der den zu erwartenden Energieverbrauch der Filialen den tatsächlichen Werten gegenüberstellt. Anhand dieser Daten analysiert ALDI SÜD sehr genau, wo Auffälligkeiten auftreten und Einsparpotential besteht. In 2017 konnten rund 10 Millionen kWh durch die effiziente Energiemanagementsoftware eingespart werden.




Publikumspreis Sustainability Awareness Film: Deutsche Post DHL Group


Eine Ausnahme bildete die Kategorie „Sustainability Awareness Film“, welcher in diesem Jahr zum zweiten Mal als Publikumspreis vergeben wurde. Hierbei stimmten die Konferenzteilnehmer und die Öffentlichkeit online über den Gewinner mit dem besten Nachhaltigkeitskurzfilm ab. Das Kurzvideo „Unsere Mission 2050: Null Emissionen“ der Deutschen Post DHL Group konnte den größten Anteil der Teilnehmer überzeugen.





2017

Sustainable Leadership: Döhler GmbH


Die Döhler GmbH wird ausgezeichnet für die Art und Weise wie das Thema Nachhaltigkeit in der Unternehmensstrategie und -kultur ganzheitlich integriert ist. Im Rahmen einer globalen CSR-Strategie hat die Döhler GmbH ambitionierte Ziele für das Jahr 2020 gesetzt und die Handlungsschwerpunkte an einer umfassenden Wesentlichkeitsanalyse ausgerichtet. Besonders hervorhebenswert ist das Döhler Agro-Sustainability Programm, welches auf der Ebene der Landwirte zu einer langfristigen, lokal verankerten und verantwortungsvollen Wertschöpfung führt.




ALDI SÜD Dienstleistungs-GmbH & Co. oHG


ALDI SÜD hat sich zum Ziel gesetzt, Kunden nicht zwischen „nachhaltigen“ und „konventionellen“ Produkten entscheiden zu lassen, sondern das gesamte Sortiment nachhaltig zu gestalten. Um dieses Ziel zu erreichen, hat das Unternehmen CR-Anforderungen für unterschiedliche Warengruppen definiert und diese Anforderungen in den Verträgen mit Lieferanten und die Einkaufsprozesse eingebunden. Zudem hat ALDI SÜD eine Bewertung der CR-Performance eingeführt, dessen Ergebnisse direkten Einfluss auf das Geschäftsvolumen mit ALDI haben.




Carbon Footprint: Diebold Nixdorf AG


Wer es mit der Reduzierung von Treibhausgasemissionen ernst meint, kann sich nicht auf diejenigen Emissionen beschränken, die unmittelbar mit dem Geschäftsbetrieb zusammenhängen, sondern muss auch die Emissionen die bei der Verwendung und Entsorgung von den hergestellten Produkten berücksichtigen. Anhand einer Lebenszyklusanalyse bilanziert die Diebold Nixdorf AG den CO2-Fußabdruck ihrer Produkte über den gesamten Lebenszyklus hinweg und ist somit in der Lage, Einsparpotentiale zu ermitteln und die Ressourceneffizienz signifikant zu erhöhen.




Energy Efficiency: DMK Deutsches Milchkontor GmbH


Um Umweltauswirkungen zu minimieren, wendet die DMK Deutsches Milchkontor GmbH den sogenannten Produktintegrierten Umweltschutz (PIUS) an, welcher es ermöglicht, Umweltbelastungen vorsorgend bereits an der Quelle zu vermeiden und über Produktionsprozesse hinweg zu reduzieren. Dass die Technik funktioniert, zeigte sich eindrucksvoll am Standort Altentreptow, wo im Rahmen von PIUS ein System installiert wurde, das durch Wärmerückgewinnungsverfahren jährlich bis zu 25.000 Megawattstunden Primärenergie einspart.




Social Engagement (international): Symrise AG


Das Beschaffungsmodell der Symrise AG setzt auf eine kontinuierliche, enge Kooperation mit lokalen Partnern und Gemeinschaften. Der nachhaltige Anbau von Vanille in Madagaskar gilt hierfür als Paradebeispiel: Um die Zusammenarbeit mit 7.000 Farmern in rund 90 Dörfern langfristig zu sichern und zur nachhaltigen Entwicklung der Region beizutragen, investiert Symrise in lokale Bildungs- und Umweltschutzmaßnahmen sowie auch Infrastruktur. Zudem hat Symrise gemeinsam mit Unilever und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeitet (GIZ) eine Partnerschaft initiiert, um die Lebensgrundlage der Vanillebauern und deren Kinder auf Madagaskar zu verbessern.




Social Engagement (national): Franz Haniel & Cie. GmbH


Trotz internationaler Ausrichtung hat die Franz Haniel & Cie. GmbH nie den Blick für das Naheliegende verloren: die Stadt Duisburg und das Ruhrgebiet. Hier fordert die Holding nicht nur die lokale Bildung, Wirtschaft und Kultur, sondern setzt sich auch aktiv für mehr Innovation und Gründergeist in Nordrhein-Westfalen ein: Mit dem Social Impact Lab Duisburg, welches von Haniel mitgetragen wird, wurde in Ruhrort das erste Zentrum für soziale Innovation und Entrepreneurship in der Region eröffnet. Mit dem Social Impact Lab möchte Haniel gemeinsam mit den Partnern die bisher unzureichenden Bedingungen für die Gründung von Sozialunternehmen verbessern.




Environmental Responsibility: Lufthansa Cargo AG


Mit 8,4 Mrd. verkauften Frachttonnenkilometern im Jahr 2016 gehört das Thema Flugeffizienz zu den wesentlichen Umweltaspekten der Lufthansa Cargo AG. Um die Treibstoffeffizienz zu erhöhen und die CO2-Emissionen zu verringern, hat Lufthansa Cargo ein Analysetool eingeführt, welches reale Flugdaten zum Treibstoffverbrauch sammelt und auswertet. Aus der Datenmasse, die so entsteht, werden wirkungsvolle Maßnahmen zur Effizienzsteigerung abgeleitet, deren Ausmaß im ersten Jahr bereits bei über 10.000 Tonnen CO2 liegt. Somit leistet das Vorzeigeprojekt OMEGA einen wesentlichen Beitrag dazu, die CO2-Emissionen bis 2020 um 25 % auf Basis von 2005 zu senken.




Water Fooprint: Coca-Cola European Partners Deutschland GmbH


Coca-Cola hat sich zum Ziel gesetzt, das wassereffizienteste Unternehmen der Erfrischungsgetränkeindustrie zu sein. Die Strategie, womit Coca-Cola die Jury überzeugen konnte, beruht auf vier Säulen: Wasser schützen, Wasser aufbereiten, den Wasserverbrauch reduzieren und Wasser schaffen. In jeder der vier Säulen konnte das Unternehmen wirksame Maßnahmen vorzeigen, die zu einem verantwortungsbewussten Wassermanagement beitragen. Besonders lobenswert ist die Tatsache, dass Coca-Cola als erstes der Forbes-500-Unternehmen eine ausgeglichene Wasserbilanz vorweisen kann.




Fair Business: GLS Gemeinschaftsbank eG


Die GLS Bank versteht sich als sozial-ökologische Bank, die sich für ein faires und transparentes Finanzsystem einsetzt. Die Jury überzeugte insbesondere die systematische Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien bei der Kreditvergabe. So wird sichergestellt, dass die Bank ausschließlich in sinnstiftende Unternehmen und Projekte investiert. Außerdem bietet die GLS Bank Kunden vollste Transparenz: Alle unterstützen Projekte und Unternehmen werden offengelegt. So haben Kunden die Möglichkeit zu überprüfen, ob die Bank ihrem Werteverständnis entspricht und lebt.




Life Cycle Assessment: Evonik Industries AG


Die Evonik Industries AG verfügt über langjährige Erfahrung mit Ökobilanzen und hat im Rahmen seiner strukturierten Nachhaltigkeitsanalyse der Geschäfte bereits rund 70 Prozent des Außenumsatzes seiner drei Chemiesegmente anhand von Ökobilanzen ausgewertet. Um das Bewusstsein für den Nutzen von Ökobilanzen zu fördern, hat Evonik gemeinsam mit der Quantis GmbH & Co. KG ein Lernspiel ausgearbeitet, welches auf zugängliche Weise die wesentlichen Bausteine eines Lebenszyklus demonstriert. Das Brettspiel ermöglicht einen dynamischen Dialog und regt an, eingehend über das Thema Nachhaltigkeit nachzudenken.




Sustainability Innovation: Telefónica Germany GmbH & Co. OHG


In Zusammenarbeit mit der Stadt Nürnberg und mit Förderung des EU-Programm Low Carbon City Lab hat Telefónica Deutschland eine innovative Methode zur Optimierung der Verkehrsströme entwickelt. Mithilfe von anonymisierten Mobilfunkdaten werden aus Bewegungsflüssen Verkehrsströme und die damit verbundene Schadstoffbelastung abgeleitet. Die Erkenntnisse, die mit dieser Methode gewonnen werden, helfen Städten dabei, den Verkehr besser zu lenken, die Effizienz zu erhöhen und gezieltere Maßnahmen zur Schadstoffreduzierung zu treffen.




Awareness Film: Symrise AG


Eine Ausnahme bildete die Kategorie „Audience Award: Sustainability Short Film“, welcher in diesem Jahr erstmals als Publikumspreis vergeben wurde. Hierbei stimmten die Teilnehmer der Konferenz am 17. Mai vor Ort durch ein Live-Votum per Smartphone über den Gewinner mit dem besten Nachhaltigkeitskurzfilm ab. Der Kurzfilm der Symrise AG zum Thema der nachhaltigen Anbau von Vanille in Madagaskar konnte 52% der Teilnehmer überzeugen.





2016


2015

Sustainable Leadership: Döhler GmbH


Die Döhler GmbH wird ausgezeichnet für die Art und Weise wie das Thema Nachhaltigkeit in der Unternehmensstrategie und -kultur ganzheitlich integriert ist. Im Rahmen einer globalen CSR-Strategie hat die Döhler GmbH ambitionierte Ziele für das Jahr 2020 gesetzt und die Handlungsschwerpunkte an einer umfassenden Wesentlichkeitsanalyse ausgerichtet. Besonders hervorhebenswert ist das Döhler Agro-Sustainability Programm, welches auf der Ebene der Landwirte zu einer langfristigen, lokal verankerten und verantwortungsvollen Wertschöpfung führt.




ALDI SÜD Dienstleistungs-GmbH & Co. oHG


ALDI SÜD hat sich zum Ziel gesetzt, Kunden nicht zwischen „nachhaltigen“ und „konventionellen“ Produkten entscheiden zu lassen, sondern das gesamte Sortiment nachhaltig zu gestalten. Um dieses Ziel zu erreichen, hat das Unternehmen CR-Anforderungen für unterschiedliche Warengruppen definiert und diese Anforderungen in den Verträgen mit Lieferanten und die Einkaufsprozesse eingebunden. Zudem hat ALDI SÜD eine Bewertung der CR-Performance eingeführt, dessen Ergebnisse direkten Einfluss auf das Geschäftsvolumen mit ALDI haben.




Carbon Footprint: Diebold Nixdorf AG


Wer es mit der Reduzierung von Treibhausgasemissionen ernst meint, kann sich nicht auf diejenigen Emissionen beschränken, die unmittelbar mit dem Geschäftsbetrieb zusammenhängen, sondern muss auch die Emissionen die bei der Verwendung und Entsorgung von den hergestellten Produkten berücksichtigen. Anhand einer Lebenszyklusanalyse bilanziert die Diebold Nixdorf AG den CO2-Fußabdruck ihrer Produkte über den gesamten Lebenszyklus hinweg und ist somit in der Lage, Einsparpotentiale zu ermitteln und die Ressourceneffizienz signifikant zu erhöhen.




Energy Efficiency: DMK Deutsches Milchkontor GmbH


Um Umweltauswirkungen zu minimieren, wendet die DMK Deutsches Milchkontor GmbH den sogenannten Produktintegrierten Umweltschutz (PIUS) an, welcher es ermöglicht, Umweltbelastungen vorsorgend bereits an der Quelle zu vermeiden und über Produktionsprozesse hinweg zu reduzieren. Dass die Technik funktioniert, zeigte sich eindrucksvoll am Standort Altentreptow, wo im Rahmen von PIUS ein System installiert wurde, das durch Wärmerückgewinnungsverfahren jährlich bis zu 25.000 Megawattstunden Primärenergie einspart.




Social Engagement (international): Symrise AG


Das Beschaffungsmodell der Symrise AG setzt auf eine kontinuierliche, enge Kooperation mit lokalen Partnern und Gemeinschaften. Der nachhaltige Anbau von Vanille in Madagaskar gilt hierfür als Paradebeispiel: Um die Zusammenarbeit mit 7.000 Farmern in rund 90 Dörfern langfristig zu sichern und zur nachhaltigen Entwicklung der Region beizutragen, investiert Symrise in lokale Bildungs- und Umweltschutzmaßnahmen sowie auch Infrastruktur. Zudem hat Symrise gemeinsam mit Unilever und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeitet (GIZ) eine Partnerschaft initiiert, um die Lebensgrundlage der Vanillebauern und deren Kinder auf Madagaskar zu verbessern.




Social Engagement (national): Franz Haniel & Cie. GmbH


Trotz internationaler Ausrichtung hat die Franz Haniel & Cie. GmbH nie den Blick für das Naheliegende verloren: die Stadt Duisburg und das Ruhrgebiet. Hier fordert die Holding nicht nur die lokale Bildung, Wirtschaft und Kultur, sondern setzt sich auch aktiv für mehr Innovation und Gründergeist in Nordrhein-Westfalen ein: Mit dem Social Impact Lab Duisburg, welches von Haniel mitgetragen wird, wurde in Ruhrort das erste Zentrum für soziale Innovation und Entrepreneurship in der Region eröffnet. Mit dem Social Impact Lab möchte Haniel gemeinsam mit den Partnern die bisher unzureichenden Bedingungen für die Gründung von Sozialunternehmen verbessern.




Environmental Responsibility: Lufthansa Cargo AG


Mit 8,4 Mrd. verkauften Frachttonnenkilometern im Jahr 2016 gehört das Thema Flugeffizienz zu den wesentlichen Umweltaspekten der Lufthansa Cargo AG. Um die Treibstoffeffizienz zu erhöhen und die CO2-Emissionen zu verringern, hat Lufthansa Cargo ein Analysetool eingeführt, welches reale Flugdaten zum Treibstoffverbrauch sammelt und auswertet. Aus der Datenmasse, die so entsteht, werden wirkungsvolle Maßnahmen zur Effizienzsteigerung abgeleitet, deren Ausmaß im ersten Jahr bereits bei über 10.000 Tonnen CO2 liegt. Somit leistet das Vorzeigeprojekt OMEGA einen wesentlichen Beitrag dazu, die CO2-Emissionen bis 2020 um 25 % auf Basis von 2005 zu senken.




Water Fooprint: Coca-Cola European Partners Deutschland GmbH


Coca-Cola hat sich zum Ziel gesetzt, das wassereffizienteste Unternehmen der Erfrischungsgetränkeindustrie zu sein. Die Strategie, womit Coca-Cola die Jury überzeugen konnte, beruht auf vier Säulen: Wasser schützen, Wasser aufbereiten, den Wasserverbrauch reduzieren und Wasser schaffen. In jeder der vier Säulen konnte das Unternehmen wirksame Maßnahmen vorzeigen, die zu einem verantwortungsbewussten Wassermanagement beitragen. Besonders lobenswert ist die Tatsache, dass Coca-Cola als erstes der Forbes-500-Unternehmen eine ausgeglichene Wasserbilanz vorweisen kann.




Fair Business: GLS Gemeinschaftsbank eG


Die GLS Bank versteht sich als sozial-ökologische Bank, die sich für ein faires und transparentes Finanzsystem einsetzt. Die Jury überzeugte insbesondere die systematische Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien bei der Kreditvergabe. So wird sichergestellt, dass die Bank ausschließlich in sinnstiftende Unternehmen und Projekte investiert. Außerdem bietet die GLS Bank Kunden vollste Transparenz: Alle unterstützen Projekte und Unternehmen werden offengelegt. So haben Kunden die Möglichkeit zu überprüfen, ob die Bank ihrem Werteverständnis entspricht und lebt.




Life Cycle Assessment: Evonik Industries AG


Die Evonik Industries AG verfügt über langjährige Erfahrung mit Ökobilanzen und hat im Rahmen seiner strukturierten Nachhaltigkeitsanalyse der Geschäfte bereits rund 70 Prozent des Außenumsatzes seiner drei Chemiesegmente anhand von Ökobilanzen ausgewertet. Um das Bewusstsein für den Nutzen von Ökobilanzen zu fördern, hat Evonik gemeinsam mit der Quantis GmbH & Co. KG ein Lernspiel ausgearbeitet, welches auf zugängliche Weise die wesentlichen Bausteine eines Lebenszyklus demonstriert. Das Brettspiel ermöglicht einen dynamischen Dialog und regt an, eingehend über das Thema Nachhaltigkeit nachzudenken.




Sustainability Innovation: Telefónica Germany GmbH & Co. OHG


In Zusammenarbeit mit der Stadt Nürnberg und mit Förderung des EU-Programm Low Carbon City Lab hat Telefónica Deutschland eine innovative Methode zur Optimierung der Verkehrsströme entwickelt. Mithilfe von anonymisierten Mobilfunkdaten werden aus Bewegungsflüssen Verkehrsströme und die damit verbundene Schadstoffbelastung abgeleitet. Die Erkenntnisse, die mit dieser Methode gewonnen werden, helfen Städten dabei, den Verkehr besser zu lenken, die Effizienz zu erhöhen und gezieltere Maßnahmen zur Schadstoffreduzierung zu treffen.




Awareness Film: Symrise AG


Eine Ausnahme bildete die Kategorie „Audience Award: Sustainability Short Film“, welcher in diesem Jahr erstmals als Publikumspreis vergeben wurde. Hierbei stimmten die Teilnehmer der Konferenz am 17. Mai vor Ort durch ein Live-Votum per Smartphone über den Gewinner mit dem besten Nachhaltigkeitskurzfilm ab. Der Kurzfilm der Symrise AG zum Thema der nachhaltigen Anbau von Vanille in Madagaskar konnte 52% der Teilnehmer überzeugen.