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Preisträger*innen

Viele Unternehmen sind in Bezug auf ihr Nachhaltigkeitsmanagement noch „unbekannte Helden”: Aus Angst des ‚Greenwashings‘ bezichtigt zu werden, berichten viele Organisationen eher zurückhaltend über ihr gesellschaftliches Engagement. Da dieses Engagement aber erst andere inspirieren kann, wenn es von der Öffentlichkeit wahrgenommen wird, werden von der DQS jährlich die Sustainability Heroes Awards ausgeschrieben.

Hinweis: Vor 2020 wurden die Awards als "German Awards for Excellence" bezeichnet. 

2020

Nachhaltigkeitsstrategie: Symrise AG


Die Symrise AG wird ausgezeichnet für die Art und Weise wie das Thema Nachhaltigkeit in der Unternehmensstrategie und -kultur ganzheitlich integriert ist. Das Unternehmen fördert mit Ehrgeiz und Engagement die nachhaltige Entwicklung der gesamten Wertschöpfungskette. Dabei berücksichtigt die Nachhaltigkeitsagenda nicht nur das eigene Unternehmen, sondern die Bedürfnisse von Kundschaft, Mitarbeitenden, Umwelt und Zivilgesellschaft.




Carbon Footprint: LANXESS AG


Das Unternehmen begreift es als ihre gesellschaftliche Pflicht, Treibhausgase möglichst ganz zu vermeiden und hat sich im November 2019 als weltweit erstes Chemieunternehmen das Ziel „Climate Neutral 2040“ auf die Fahne geschrieben. Das Besondere dabei: Klimaneutralität wird durch technische Innovationen erreicht. Dafür investiert LANXESS in den kommenden Jahren massiv in ihre Standorte. Bereits bis 2030 wird so der Ausstoß von CO2 um 75 Prozent gegenüber 2004 sinken.




Nachhaltige Innovation: Reckhaus GmbH & Co. KG


Als Produzentin von Bioziden Insekten retten zu wollen, mag auf den ersten Blick skurril erscheinen. Doch das Konzept und die Maßnahmen von Reckhaus überzeugten die Jury. Die Initiative „Insect Respect“ basiert auf einem wissenschaftlichen Modell, das den Insektenverlust von Bioziden für den Wohnbereich berechnet und diesen durch die Anlage von insektenfreundlichen Lebensräumen im Außenbereich ausgleicht. Die Philosophie geht aber noch deutlich weiter. Es gilt, weniger Insektenbekämpfungsprodukte einzusetzen (Reduzierung), diese ökologischer zu gestalten (Ökologisierung) und wenn ein Eingriff unbedingt nötig erscheint, diesen auszugleichen – durch die Anlage insektenfreundlicher Lebensräume (Kompensation). So dreht Reckhaus ihr Geschäftsmodell – vom Chemieproduzenten hin zur Anbieterin ökologischer Dienstleistungen.




Nachhaltiges Wassermanagement: GROHE AG


In dieser heißumkämpften Kategorie zeichnete die Jury die GROHE AG aus. Der Grund: GROHE arbeitet im Rahmen des Projektes WATER CARE seit vielen Jahren daran, den Herausforderungen der globalen Wasserkrise zu begegnen – und erzielt dabei in allen Bereichen messbare Ergebnisse. Mit der starken Verankerung des Themas Nachhaltigkeit in der Strategie von GROHE und der wertvollen Ressource Wasser als zentralem Markenkern, ist eines klar: Jeder Tropfen Wasser zählt.




Soziales Engagement: ALDI SÜD Dienstleistungs-GmbH & Co. oHG und ALDI Einkauf GmbH & Co. oHG


ALDI Nord und ALDI SÜD haben im Jahr 2019 ein gemeinsames Projekt zum Ausbau FSC®-zertifizierter Flächen in Namibia gestartet, um FSC-zertifizierte Holzkohle zu gewinnen. Durch das Projekt werden 150.000 Hektar Buschland in Namibia nach dem FSC-Standard zertifiziert und ca. 20.000 Tonnen Holzkohle produziert. Die bei der Entbuschung des Landes anfallende Biomasse wird so einer sinnvollen Nutzung zugeführt und ein gewinnbringender Mehrwert für Namibia geschaffen. Durch die Entbuschung wird die ursprüngliche Savannenlandschaft wiederhergestellt. Folgewirkungen sind die Rückgewinnung landwirtschaftlicher Produktionsfläche, die Steigerung der Grundwasserverfügbarkeit sowie die Rückgewinnung des Lebensraums für bedrohte Tierarten.




Circular Economy: AfB gemeinnützige GmbH


In der Kategorie Circular Economy überzeugt die AfB gGmbH mit ihrem Ansatz für die Aufarbeitung und den Verkauf gebrauchter IT- und Mobilgeräten. Das gemeinnützige Unternehmen übernimmt die Geräte von Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen, testet und reinigt sie, rüstet sie auf und führt sie wieder in den Wirtschaftskreislauf ein. Alleine im Jahr 2019 konnten dadurch 17 000 Tonnen Treibhausgase vermieden werden.




Energie-Effizienz: Deutsche Lichtmiete AG


Licht als Dienstleistung – das ist das Konzept der Deutschen Lichtmiete AG. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vermietet hochwertige, energieeffiziente und damit klimafreundliche LED-Beleuchtung an Unternehmen und Kommunen. Die Kundschaft optimiert ohne eigene Investitionen ihre Lichtanlagen und den Energieverbrauch. Dadurch können Energiekosten und CO2-Emissionen reduziert werden. Im Rahmen der über 450 Referenzprojekte, bei denen die bisher produzierten LED-Leuchten eingesetzt werden, konnten aktuell mindestens 450.000 Tonnen CO2 eingespart werden.




Diversität: Halfar System GmbH


Vielfalt und ein soziales Miteinander im Unternehmenskontext: Das das zusammengeht zeigt sich bei Halfar. Das Unternehmen kooperiert mit der im November 2012 gegründeten prosigno GmbH. Diese integriert Menschen mit und ohne Behinderung. Die Mitarbeiter*innen von prosigno und Halfar bedrucken mit modernster Technik HALFAR® Werbe-/ und Spezial-Taschen. Durch diese Kooperation können bei prosigno angestellte Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam einer sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit nachgehen und dass das unter einem Dach mit den Mitarbeiter*innen von Halfar. Der Austausch und die direkte Nähe schaffen ein Umfeld, das zu Verantwortungsübernahme einlädt und Kreativität sowie Chancengleichheit fördert.





2018

Sustainable Business Strategy: GreenLine Hotels GmbH


Die GreenLine Hotels GmbH wird ausgezeichnet für die Art und Weise wie das Thema Nachhaltigkeit in der Unternehmensstrategie und -kultur ganzheitlich integriert ist. Das Unternehmen fördert mit Ehrgeiz und Engagement die nachhaltige Entwicklung aller GreenLine Hotels. Dabei sensibilisiert GreenLine nicht nur Mitarbeiter und Gäste, sondern entwickelt auch das Nachhaltigkeitsbewusstsein in der gesamten Branche weiter.




Carbon Footprint: H. von Gimborn GmbH


Mit der Marke Biokat hat sich die Gimborn GmbH als Anbieter von nachhaltig hergestelltem Katzenstreu positioniert. Obwohl die CO2-Werte der Biokatproduktion bereits 2011 als vorbildlich eingestuft wurden, hat die Gimborn GmbH nicht nachgelassen und ihren ökologischen Fußabdruck weiter verkleinert. Dazu wurde 2017 erneut der Product Carbon Footprint errechnet – hierbei wurde der gesamte Lebenszyklus des Produkts miteinbezogen. Das Ergebnis: Die Emissionswerte gingen um weitere 11 % zurück.




Sustainability Innovation: Adolf Würth GmbH & Co. KG


In dieser heißumkämpften Kategorie zeichnete die Jury die Adolf Würth GmbH & Co. KG aus. Der Grund: Mit dem Varifix Schnellmontagesystem punktet Würth mit dem ersten Cradle-to-Cradle zertifizierten Montageschienenprogramm weltweit. Das Cradle to Cradle®-Designkonzept zielt darauf ab, Produkte in immer wiederkehrenden Kreisläufen „Von der Wiege zur Wiege“ zu erschaffen. Auf diese Weise bietet Würth den Einstieg ins Zeitalter des ökoeffektiven Bauens.




Sustainable Procurement: Alnatura Produktions- und Handels GmbH


Das Beschaffungsmodell der Alnatura Produktions- und Handels GmbH setzt auf eine kontinuierliche und enge Kooperation mit lokalen Partnern und Gemeinschaften, mit denen Alnatura ein gemeinsames Verständnis der Anforderungen an ein ganzheitlich nachhaltiges Wirtschaften entwickelt. In den wenigen Fällen in denen nicht mit regionalen Erzeugern zusammengearbeitet wird, stellen die Alnatura Policy Sozialstandards sicher, dass die Herstellerunternehmen die ILO-Kernarbeitsnormen einhalten.




Society Engagement: Eintracht Frankfurt e.V.


Mit dem Flaggschiff-Projekt „Eintracht Frankfurt Pausenliga“ verfolgt der Verein das Ziel, Spielspaß mit gesunder Bewegungsförderung zu verbinden, das soziale Miteinander zu fördern und einen Beitrag für die Vernetzung von Schul- und Vereinssport zu leisten. Seit dem Projektbeginn in 2007 wurden mehr als 25 000 Schulkinder in Bewegung gebracht: höchste Zeit also für eine verdiente Auszeichnung.




Environmental Responsibility: DFH Deutsche Fertighaus Holding AG


In der Kategorie Umweltverantwortung überzeugt die DFH mit ihrem Konzept für nachhaltige und energieeffiziente Häuser aus Holz. Die DFH bringt mit ihren zertifizierbaren Hauskonzepten nachhaltiges Bauen in die Breite und hilft so, entscheidende Impulse für eine Wende in der Baubranche zu setzen.




Energy Efficiency: ALDI SÜD


Messen ist Wissen: Im Zuge der Einführung eines Energiemanagementsystems hat ALDI SÜD einen einzigartigen Prozess entwickelt, der den zu erwartenden Energieverbrauch der Filialen den tatsächlichen Werten gegenüberstellt. Anhand dieser Daten analysiert ALDI SÜD sehr genau, wo Auffälligkeiten auftreten und Einsparpotential besteht. In 2017 konnten rund 10 Millionen kWh durch die effiziente Energiemanagementsoftware eingespart werden.




Publikumspreis Sustainability Awareness Film: Deutsche Post DHL Group


Eine Ausnahme bildete die Kategorie „Sustainability Awareness Film“, welcher in diesem Jahr zum zweiten Mal als Publikumspreis vergeben wurde. Hierbei stimmten die Konferenzteilnehmer und die Öffentlichkeit online über den Gewinner mit dem besten Nachhaltigkeitskurzfilm ab. Das Kurzvideo „Unsere Mission 2050: Null Emissionen“ der Deutschen Post DHL Group konnte den größten Anteil der Teilnehmer überzeugen.





2017

Sustainable Leadership: Döhler GmbH


Die Döhler GmbH wird ausgezeichnet für die Art und Weise wie das Thema Nachhaltigkeit in der Unternehmensstrategie und -kultur ganzheitlich integriert ist. Im Rahmen einer globalen CSR-Strategie hat die Döhler GmbH ambitionierte Ziele für das Jahr 2020 gesetzt und die Handlungsschwerpunkte an einer umfassenden Wesentlichkeitsanalyse ausgerichtet. Besonders hervorhebenswert ist das Döhler Agro-Sustainability Programm, welches auf der Ebene der Landwirte zu einer langfristigen, lokal verankerten und verantwortungsvollen Wertschöpfung führt.




ALDI SÜD Dienstleistungs-GmbH & Co. oHG


ALDI SÜD hat sich zum Ziel gesetzt, Kunden nicht zwischen „nachhaltigen“ und „konventionellen“ Produkten entscheiden zu lassen, sondern das gesamte Sortiment nachhaltig zu gestalten. Um dieses Ziel zu erreichen, hat das Unternehmen CR-Anforderungen für unterschiedliche Warengruppen definiert und diese Anforderungen in den Verträgen mit Lieferanten und die Einkaufsprozesse eingebunden. Zudem hat ALDI SÜD eine Bewertung der CR-Performance eingeführt, dessen Ergebnisse direkten Einfluss auf das Geschäftsvolumen mit ALDI haben.




Carbon Footprint: Diebold Nixdorf AG


Wer es mit der Reduzierung von Treibhausgasemissionen ernst meint, kann sich nicht auf diejenigen Emissionen beschränken, die unmittelbar mit dem Geschäftsbetrieb zusammenhängen, sondern muss auch die Emissionen die bei der Verwendung und Entsorgung von den hergestellten Produkten berücksichtigen. Anhand einer Lebenszyklusanalyse bilanziert die Diebold Nixdorf AG den CO2-Fußabdruck ihrer Produkte über den gesamten Lebenszyklus hinweg und ist somit in der Lage, Einsparpotentiale zu ermitteln und die Ressourceneffizienz signifikant zu erhöhen.




Energy Efficiency: DMK Deutsches Milchkontor GmbH


Um Umweltauswirkungen zu minimieren, wendet die DMK Deutsches Milchkontor GmbH den sogenannten Produktintegrierten Umweltschutz (PIUS) an, welcher es ermöglicht, Umweltbelastungen vorsorgend bereits an der Quelle zu vermeiden und über Produktionsprozesse hinweg zu reduzieren. Dass die Technik funktioniert, zeigte sich eindrucksvoll am Standort Altentreptow, wo im Rahmen von PIUS ein System installiert wurde, das durch Wärmerückgewinnungsverfahren jährlich bis zu 25.000 Megawattstunden Primärenergie einspart.




Social Engagement (international): Symrise AG


Das Beschaffungsmodell der Symrise AG setzt auf eine kontinuierliche, enge Kooperation mit lokalen Partnern und Gemeinschaften. Der nachhaltige Anbau von Vanille in Madagaskar gilt hierfür als Paradebeispiel: Um die Zusammenarbeit mit 7.000 Farmern in rund 90 Dörfern langfristig zu sichern und zur nachhaltigen Entwicklung der Region beizutragen, investiert Symrise in lokale Bildungs- und Umweltschutzmaßnahmen sowie auch Infrastruktur. Zudem hat Symrise gemeinsam mit Unilever und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeitet (GIZ) eine Partnerschaft initiiert, um die Lebensgrundlage der Vanillebauern und deren Kinder auf Madagaskar zu verbessern.




Social Engagement (national): Franz Haniel & Cie. GmbH


Trotz internationaler Ausrichtung hat die Franz Haniel & Cie. GmbH nie den Blick für das Naheliegende verloren: die Stadt Duisburg und das Ruhrgebiet. Hier fordert die Holding nicht nur die lokale Bildung, Wirtschaft und Kultur, sondern setzt sich auch aktiv für mehr Innovation und Gründergeist in Nordrhein-Westfalen ein: Mit dem Social Impact Lab Duisburg, welches von Haniel mitgetragen wird, wurde in Ruhrort das erste Zentrum für soziale Innovation und Entrepreneurship in der Region eröffnet. Mit dem Social Impact Lab möchte Haniel gemeinsam mit den Partnern die bisher unzureichenden Bedingungen für die Gründung von Sozialunternehmen verbessern.




Environmental Responsibility: Lufthansa Cargo AG


Mit 8,4 Mrd. verkauften Frachttonnenkilometern im Jahr 2016 gehört das Thema Flugeffizienz zu den wesentlichen Umweltaspekten der Lufthansa Cargo AG. Um die Treibstoffeffizienz zu erhöhen und die CO2-Emissionen zu verringern, hat Lufthansa Cargo ein Analysetool eingeführt, welches reale Flugdaten zum Treibstoffverbrauch sammelt und auswertet. Aus der Datenmasse, die so entsteht, werden wirkungsvolle Maßnahmen zur Effizienzsteigerung abgeleitet, deren Ausmaß im ersten Jahr bereits bei über 10.000 Tonnen CO2 liegt. Somit leistet das Vorzeigeprojekt OMEGA einen wesentlichen Beitrag dazu, die CO2-Emissionen bis 2020 um 25 % auf Basis von 2005 zu senken.




Water Fooprint: Coca-Cola European Partners Deutschland GmbH


Coca-Cola hat sich zum Ziel gesetzt, das wassereffizienteste Unternehmen der Erfrischungsgetränkeindustrie zu sein. Die Strategie, womit Coca-Cola die Jury überzeugen konnte, beruht auf vier Säulen: Wasser schützen, Wasser aufbereiten, den Wasserverbrauch reduzieren und Wasser schaffen. In jeder der vier Säulen konnte das Unternehmen wirksame Maßnahmen vorzeigen, die zu einem verantwortungsbewussten Wassermanagement beitragen. Besonders lobenswert ist die Tatsache, dass Coca-Cola als erstes der Forbes-500-Unternehmen eine ausgeglichene Wasserbilanz vorweisen kann.




Fair Business: GLS Gemeinschaftsbank eG


Die GLS Bank versteht sich als sozial-ökologische Bank, die sich für ein faires und transparentes Finanzsystem einsetzt. Die Jury überzeugte insbesondere die systematische Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien bei der Kreditvergabe. So wird sichergestellt, dass die Bank ausschließlich in sinnstiftende Unternehmen und Projekte investiert. Außerdem bietet die GLS Bank Kunden vollste Transparenz: Alle unterstützen Projekte und Unternehmen werden offengelegt. So haben Kunden die Möglichkeit zu überprüfen, ob die Bank ihrem Werteverständnis entspricht und lebt.




Life Cycle Assessment: Evonik Industries AG


Die Evonik Industries AG verfügt über langjährige Erfahrung mit Ökobilanzen und hat im Rahmen seiner strukturierten Nachhaltigkeitsanalyse der Geschäfte bereits rund 70 Prozent des Außenumsatzes seiner drei Chemiesegmente anhand von Ökobilanzen ausgewertet. Um das Bewusstsein für den Nutzen von Ökobilanzen zu fördern, hat Evonik gemeinsam mit der Quantis GmbH & Co. KG ein Lernspiel ausgearbeitet, welches auf zugängliche Weise die wesentlichen Bausteine eines Lebenszyklus demonstriert. Das Brettspiel ermöglicht einen dynamischen Dialog und regt an, eingehend über das Thema Nachhaltigkeit nachzudenken.




Sustainability Innovation: Telefónica Germany GmbH & Co. OHG


In Zusammenarbeit mit der Stadt Nürnberg und mit Förderung des EU-Programm Low Carbon City Lab hat Telefónica Deutschland eine innovative Methode zur Optimierung der Verkehrsströme entwickelt. Mithilfe von anonymisierten Mobilfunkdaten werden aus Bewegungsflüssen Verkehrsströme und die damit verbundene Schadstoffbelastung abgeleitet. Die Erkenntnisse, die mit dieser Methode gewonnen werden, helfen Städten dabei, den Verkehr besser zu lenken, die Effizienz zu erhöhen und gezieltere Maßnahmen zur Schadstoffreduzierung zu treffen.




Awareness Film: Symrise AG


Eine Ausnahme bildete die Kategorie „Audience Award: Sustainability Short Film“, welcher in diesem Jahr erstmals als Publikumspreis vergeben wurde. Hierbei stimmten die Teilnehmer der Konferenz am 17. Mai vor Ort durch ein Live-Votum per Smartphone über den Gewinner mit dem besten Nachhaltigkeitskurzfilm ab. Der Kurzfilm der Symrise AG zum Thema der nachhaltigen Anbau von Vanille in Madagaskar konnte 52% der Teilnehmer überzeugen.





2016

Responsible Sourcing: Symrise AG


Bei der Herstellung von Aromen und Duftstoffen verwendet Symrise über 10.000 natürliche und synthetische Rohstoffe aus mehr als 100 Ländern. Die Jury lobte das umfassende Responsible Sourcing Modell, welches auf eine kontinuierliche, enge Kooperation mit den Lieferanten, auf soziales und ökologisches Engagement vor Ort und auf strategische Partnerschaften setzt. Der nachhaltige Anbau von Vanille in Madagaskar gilt hierfür als Paradebeispiel: Um die Zusammenarbeit mit 7.000 Farmern in rund 90 Dörfern langfristig zu sichern, investiert Symrise nicht nur in Bildungs- und Umweltschutzmaßnahmen, sondern auch in Infrastruktur: Durch den Bau einer Vanille-Extraktionsfabrik in Madagaskar werden nicht nur die Transportwege verkürzt und die Emissionen verringert, sondern auch die Wertschöpfung bleibt vor Ort.




Gesellschaftliches Engagement (National): SV Werder Bremen


Nachdem 2015 die VfL Wolfsburg Fußball GmbH den Award erhielt, war diesmal der SV Werder Bremen an der Reihe. In Kooperation mit dem psychosozialen und therapeutischen Behandlungszentrum für Flüchtlinge und Folterüberlebende REFUGIO startete die CSR-Abteilung von Werder Bremen das Projekt SPIELRAUM, ein Spiel- und Trainingsangebot speziell für junge Geflüchtete, welches häufig als erste Anlaufstelle dient und zur gesellschaftlichen Teilhabe beiträgt.




Gesellschaftliches Engagement (International): HOCHTIEF Aktiengesellschaft


Unter dem Motto „Brücken bringen Wohlstand“ ist der internationale Baukonzern HOCHTIEF mit der Nichtregierungsorganisationen Bridges to Prosperity (B2P) eine Partnerschaft eingegangen. Seit 2010 hat HOCHTIEF insgesamt 19 Brücken mit B2P errichtet – in Zentralamerika sowie in Ruanda in Zentralafrika: dauerhafte Alltagshilfen, die zehntausenden Menschen zugutekommen. Gebaut werden die Brücken von einem Team aus Konzernmitarbeitern und Bewohnern der angrenzenden Gemeinden.




Awareness Film: Dr. Goerg GmbH


Der Film „Fair Trade for Fair Life“ zeigt das Herzstück des sozialen Engagements der Dr. Goerg GmbH auf den Philippinen, wo sich Dr. Goerg als Inhaber und Geschäftsführer des Unternehmen persönlich an Hilfsprojekten beteiligt. Neben Kindergarten- und Schulprojekten, die den Kindern vor Ort eine bessere Zukunft ermöglichen, gehört dazu auch die Unterstützung des Waisenhauses Hospicio de San José in Manila. Das Fazit der Jury: Durch finanzielle und persönliche Hilfe leistet Dr. Goerg einen entscheidenden Beitrag zur Sicherung der Grundversorgung der dort lebenden Kinder und Babys.




Water Footprint: Voith GmbH


Um die Ressourcen-Effizienz zu steigern, hat der Voith-Konzern einen Green Controlling Ansatz entwickelt, der sich stark am Controlling-Zyklus aus dem Finanzcontrolling orientiert. Wesentliche Erfolgsgrundlage ist eine konzernweite einheitliche IT-seitige Umsetzung des Green Controlling Prozesses, die den Erfassungs-, Analyse- und Reporting-Prozess abbildet und Transparenz schafft. Mit den bis heute durchgeführten Maßnahmen hat Voith jährliche Einsparungen in Höhe von 737.078 m3 Wasser generiert.




Energie-Effizienz: Voith GmbH


Auch im Bereich Energie-Effizienz punktet die Voith GmbH mit dem Green Controlling Ansatz. Die bis heute durchgeführten Maßnahmen für Energie-Effizienz haben zu Einsparungen von 52.704 MWh Energie geführt. Zusammen mit den Maßnahmen für Wassereffizienz und Materialeffizienz führt der Ansatz zu jährlichen Einsparungen in Höhe von 6,5 Mio. Euro.




Women Empowerment: GLS Gemeinschaftsbank eG


Die GLS Bank versteht sich als sozial-ökologische Bank, die sich für ein faires und transparentes Finanzsystem einsetzt. Die Jury überzeugte die systematische Berücksichtigung der Chancengleichheit bei der Kreditvergabe. In diesem Prozess werden die Gewährleistung von Chancengleichheit, der gezielte Abbau von Diskriminierung und insbesondere die Frauenförderung als Positivkriterium genannt. Die Verletzung von Frauenrechten gilt als Negativkriterium, sodass mit diskriminierenden Unternehmen keine Geschäfte gemacht werden.

Diese Ansprüche gelten natürlich auch für die Bank selbst: Wo im Jahr 2009 28 % der Führungspositionen von Frauen besetzt waren, sind es mittlerweile 43,5 %.




Sustainable Leadership: Coca-Cola Erfrischungsgetränke GmbH


Coca-Cola wird ausgezeichnet für die Art und Weise wie das Thema Nachhaltigkeit in der Unternehmensstrategie und -kultur ganzheitlich integriert ist. Im Rahmen einer globalen Nachhaltigkeitsstrategie hat sich Coca-Cola den Rahmen „Me, We, World“ gegeben und seine Handlungsschwerpunkte am individuellen Wohlbefinden (Me), an der Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts (We) und am Umweltschutz (World) ausgerichtet. Die Nachhaltigkeitsstrategie ist nicht nur in allen Prozessen des Kerngeschäfts fest verankert, sondern bezieht auch die gesamte Wertschöpfungskette und alle Mitarbeiter mit ein.




Employer Accountability: Commerzbank AG


Die Commerzbank versteht Mitarbeiter als zentralen Erfolgsfaktor und arbeitet intensiv daran, die psychische und physische Gesundheit sowie das soziale Wohlbefinden der Mitarbeiter sicherzustellen. Besonders beeindruckend ist die Vielfältigkeit der angebotenen Leistungen, denen ein ganzheitlicher Ansatz zugrunde liegt: Das betriebliche Gesundheitsmanagement fokussiert nicht nur auf Kernthemen wie Ernährung, Bewegung, Stressmanagement und Suchtprävention, sondern umfasst auch das sogenannte Employee Assistance Program, welches Mitarbeiter und ihre Angehörigen in schwierigen Berufs- und Lebenssituationen aktiv unterstützt.




Life Cycle Assessment: Symrise AG


Symrise beeindruckte die Jury mit dem selbstentwickelten, auf der LCA-Methodik basierenden Product Sustainability Scorecard-System, welches es Symrise ermöglicht, alle Daten über die umweltrelevanten Aspekte der Rohstoffe und Produkte in einer umfassenden, wissenschaftlich fundierten Analyse zusammenzuführen. Die standardisierte Vorgehensweise gewährleistet die Vergleichbarkeit der Ergebnisse und bietet Symrise somit die Möglichkeit, sich im Vergleich zu verfügbaren Alternativen konsequent für die umweltfreundlichste Variante zu entscheiden.




Carbon Footprint: Deutsche Telekom


Die Deutsche Telekom zählt zu den wenigen Unternehmen, die das Thema Emissionen ganzheitlich betrachten und Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette erfassen. Die Lieferanten der Deutschen Telekom werden aktiv in das Thema Emissionen eingebunden, mit dem Ziel die sogenannten Scope 3 Emissionen zu ermitteln, offenzulegen und zu reduzieren. Für die Geschäftsjahre 2014 und 2015 hat die Deutsche Telekom bereits die Daten aus 10 Ländern offengelegt, für das nächste Jahr ist das Reporting der Scope 3 Emissionen für den Gesamtkonzern geplant.




Umwelt: United Parcel Service Deutschland Inc. & Co. OHG


Um den ökologischen Einfluss der Paketzustellung zu minimieren, hat UPS in der Hamburger Innenstadt das UPS City Logistics Project gestartet. Bei diesem Projekt setzt UPS vier Container als mobile Paket-Depots ein. Aus diesen Depots liefern 13 Zusteller per Sackkarre oder Lastenfahrrad in der Innenstadt aus. Damit sind täglich rund 800 Kilometer auf schadstofffreie Zustellung umgestellt. Das Modellprojekt, das 2012 mit einem Container als mobiles Depot startete, ist inzwischen auf vier Depots und ein größeres Zustellgebiet ausgeweitet worden.





2015

Compliance - GESOBAU AG


Die GESOBAU AG wurde mit einem Award in der Kategorie Compliance für den Aufbau eines vorbildlichen Compliance Managementsystems geehrt. Die Jury lobte, wie umfassend das Unternehmen den Bereich Compliance an seine Mitarbeiter vermittelt. Grundwerte-Diskussionen mit Workshops für alle Mitarbeiter ermöglichen eine konkrete Auseinandersetzung jedes Einzelnen mit der Thematik. Compliance Schulungen und ein Handbuch festigen das Wissen der Mitarbeiter nachhaltig und geben eine klare Orientierungshilfe. Um die Wirksamkeit zu bestätigen wird das Compliance Management jährlich zertifiziert. Kunden und Mitbewerber können damit auf die Integrität des Unternehmens und der Mitarbeitern vertrauen und es wird ein nachhaltig gewinnbringendes Geschäftsklima für alle Stakeholder geschaffen.




Responsible Sourcing – Deutsche Telekom AG


Die Deutsche Telekom arbeitet mit 30.000 Zulieferern in über 80 Ländern zusammen. Diese komplexe Lieferkette schließt das Unternehmen explizit in seine gesellschaftliche Verantwortung ein. Dies betrifft sogar nicht nur die direkten Lieferanten, sondern – wenn möglich – auch die Vorlieferantenstufen. Die Jury stellte heraus, wie beispielhafte Projekte wie das „DT Supplier Development Programm“ und die „IKT-Modellfabrik“ der Telekom zeigen, wie Lieferanten im Rahmen von Kooperationen dauerhaft motiviert und letztlich erfolgreich zu einer verstärkten Integration sozial-ökologischer Verantwortung in die eigene Wirtschaftsweise angeleitet werden können. Damit nimmt das Unternehmen eine wichtige Funktion als treibende Kraft im Bereich Responsible Sourcing ein.




Society Engagement National – VfL Wolfsburg Fußball GmbH


Die VfL Wolfsburg Fußball GmbH wurde in der Kategorie Society Engagement National ausgezeichnet. Die Jury begründet dies mit dem herausragend proaktiven Engagement des Unternehmens: Anstatt nur auf Anfrage Projekte finanziell zu unterstützen, hat das CSR-Team des Unternehmens Kernthemen herausgefiltert und fokussiert sein Engagement auf selbst entwickelte, miteinander vernetzte und langfristig angesetzte Projekte, die auf gesellschaftliche Veränderungen abzielen. Schwerpunkte bilden dabei wichtige Themen wie Bildung, Gesundheit und Integration. Den Erfolg belegen laut Jury erfolgreiche Projekte wie das Muuvit-Abenteuer, für das VfL-Geschäftsführer Klaus Allofs die Schirmherrschaft übernommen hat. Das innovative Bildungsprogramm aus Finnland animierte bereits über 35.000 Schulkinder in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt auf spielerische Weise, Spaß am Lernen und an der Bewegung zu entwickeln.




Society Engagement International – Bank im Bistum Essen eG


Stellvertretend für die Bank im Bistum Essen erhielt Herrn Thomas Homm den Award für Society Engagement International im Bereich Mikrofinanzierungen. Die Bank arbeitet mit spezialisierten Mikrofinanzinstituten zusammen, die armen aber wirtschaftlich aktiven Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern Basis-Finanzdienstleistungen, vor allem Mikrokredite, anbieten. Diese kleinen Kredite funktionieren wie eine „Hilfe zur Selbsthilfe“ und sind damit in den Augen unserer Jury als besonders wertvoller Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung auszuzeichnen. Mit dem Konzept MikrofinanzSparen sowie der KCD-Mikrofinanzfonds können Kunden der Bank im Bistum Essen mit Ihrer Investition an dieser Entwicklung Teil haben und gleichzeitig eine sichere Rendite erhalten. Damit wird eindrücklich gezeigt, dass Ethik und Rendite keinen Widerspruch darstellen müssen.




Fair Business – GLS Gemeinschaftsbank eG


In der Kategorie Fair Business wurde die GLS Gemeinschaftsbank eG für Ihr nachhaltig ausgerichtetes Bankgeschäft ausgezeichnet. Die Jury überzeugten die hohen sozialen und ökologischen Kriterien und Grundsätzen, die das Investitions-, Anlage- und Finanzierungsgeschäft der Bank prägen. Im Detail wird dieses durch 7 Positiv- und 14 Negativkriterien bestimmt, die sich das Unternehmen selbst auferlegt hat. Ein intern wie extern besetzter Anlageausschuss definiert darauf basierend das Anlageuniversum der GLS Bank. Jede Kreditanfrage wird entsprechend streng geprüft. Darüber hinaus beeindruckt eine umfassende Transparenz: Kredite an Unternehmen und Projekte werden online und im Kundenmagazin veröffentlicht.




Women Empowerment – Ernst & Young GmbH


Die Ernst & Young GmbH wurde mit einem Award in der Kategorie Women Empowerment bedacht. Die Jury zeichnet damit das Engagement und die Positionierung des Unternehmens bezüglich „Frauen in Führung“ aus. In Deutschland werden Führungspositionen für Frauen meist nur im Zusammenhang mit dem oberen Management diskutiert. EY nimmt sich diesem Problem umfassender an und versucht Frauen von Beginn ihrer Karriere an aktiv zu fördern. Um den Fortschritt zu überwachen, nutzt das Unternehmen umfassende Monitoringsysteme: Eine jährliche Auswertung geschlechterspezifischer Daten, jährliche Analysen von Karrierestufen und –pfaden von jungen Führungskräften, um die Entwicklung des Geschlechterverhältnisses einschätzen zu können sowie die Analyse von Gehältern, um den Gender Gap zu reduzieren. In Deutschland liegt diese Gap durchschnittlich bei 22 %, bei EY sind es nur noch 2 % - Tendenz sinkend.




Employer Accountability – HOCHTIEF Aktiengesellschaft


Michael Kölzer nahm den Award in der Kategorie Employer Accountability für die HOCHTIEF Aktiengesellschaft entgegen. Die Grundpfeiler der Personalarbeit bei HOCHTIEF sind Arbeitnehmerrechte, Personalentwicklung, Diversität, Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz. Die Jury identifizierte die Weiterentwicklungsmöglichkeiten für Mitarbeiter als besonders lobenswert: An der HOCHTIEF-Akademie, der Turner University und der Flatiron Construction University bietet HOCHTIEF seinen Mitarbeitern Präsenz- sowie Onlineseminare an. HOCHTIEF unterstützt damit kontinuierlich seine Mitarbeiter bei der beruflichen Weiterentwicklung und der Entfaltung ihres persönlichen Potenzials. Die durchschnittliche Aus- und Weiterbildungsstundenzahl liegt bei beachtlichen 22 Stunden pro Mitarbeiter und Jahr.




Environment – Bischof + Klein GmbH & Co. KG


Den Award in der Kategorie “Environment” nahm die Bischof + Klein GmbH & Co. KG entgegen. Bereits 1985 veröffentlichte B+K seinen ersten Umweltbericht und war damit Vorreiter in der Industrie. 1996, kurz nach Erscheinen der europäischen EMAS-Verordnung, führte B+K ein Umweltmanagementsystem ein und machte seine Aktivitäten zum Schutz der Umwelt am Standort Lengerich transparent sowie systematisch nachvollziehbar. Konkretes Ziel für 2025: die lösemittelfreie Produktion. Ein erster Schritt ist bereits getan. Die Sparte Industrieverpackungen reduzierte den Einsatz von Lösemitteln im Laufe der vergangenen 13 Jahre um etwa 96 Prozent. Dieser beeindruckend kontinuierliche Entwicklungsprozess eines Familienunternehmens und die damit verbundene Vorbildfunktion innerhalb des Mittelstandes veranlasste die Jury zu ihrer Award-Entscheidung.




Energy Efficiency – Freudenberg Sealing Technologies GmbH & Co. KG


Die Freudenberg Sealing Technologies GmbH & Co. KG wurde durch die Jury in der Kategorie Energy Efficiency für einen Award ausgewählt. Unter dem Motto „LESS“ (Low Emission Sealing Solutions) produziert Freudenberg innovative Dichtungen für unter anderem die Automobilindustrie, die die Effizienz von Fahrzeugen durch Emissionsverringerungen und Treibstoffeinsparungen erhöhen. Freudenberg-Produkte können in nahezu jedem Fahrzeug angetroffen werden, das heute im Straßenverkehr verwendet wird. Ein Produkt, das meistens unsichtbar, aber fast immer unverzichtbar ist, kann so einen wertvollen Beitrag zu einem sparsameren Umgang mit Ressourcen leisten und eine nachhaltigere Mobilität ermöglichen. Die Jury zeichnet damit einen wahren „hidden champion“ aus.




Carbon Footprint – Commerzbank AG


Die Entscheidung der Jury in der Kategorie Carbon Footprint für einen Award fiel auf die Commerzbank AG, auf der Konferenz vertreten durch Frank Hofmann. Der Grund liegt in der klaren strategischen Ausrichtung des Unternehmens bezüglich seiner Klimaziele. Die Vermeidung von CO2-Emissionen spielt dabei eine bedeutende Rolle. Ziel ist eine Reduzierung bis 2020 um 70 % gegenüber 2007. Mit 67% ist die Bank bereits auf einem sehr guten Weg. Seit Januar 2015 arbeitet die Commerzbank vollständig klimaneutral und berücksichtigt dabei neben den Emissionen des Bankbetriebs auch den Arbeitsweg der Mitarbeiter, zentrale Publikationen wie den Geschäftsbericht sowie Großveranstaltungen wie die Hauptversammlung. Darüber hinaus leistet die Commerzbank im Kerngeschäft durch die Finanzierung erneuerbarer Energien einen beachtlichen Beitrag zur Energiewende und beteiligt sich an internationalen Klimaschutzinitiativen aus Politik und Gesellschaft.




Sustainable Leadership – Symrise AG


Die Symrise AG konnte sich über einen Award in der Kategorie Sustainable Leadership freuen. Dass diese Beurteilung verdient ist, belegt die konsequent auf nachhaltiges Wachstum ausgerichtete und hochgradig transparente Unternehmensstrategie : Das Managementsystem basiert auf den internationalen Standards ISO 9001, ISO 14001, OHSAS 18001, ISO 26000, ISO 50001 und SA8000. Alle Lieferanten werden nach den Sedex SMETA Kriterien geprüft und auch der jährliche Nachhaltigkeitsbericht wird extern verifiziert. Seit 2013 sind Teile der Nachhaltigkeitsziele des Unternehmens Bestandteil der individuellen Zielvorgaben aller Führungskräfte. Ein Core-Team Sustainability berichtet vierteljährlich direkt an den Vorstandsvorsitzenden der Symrise AG und macht Nachhaltigkeit wortwörtlich zur Chefsache. „Care Teams” tragen mit gezielten Initiativen in allen regionalen Headquarters des Unternehmens und an zahlreichen weiteren internationalen Standorten dazu bei, Nachhaltigkeit direkt vor Ort umzusetzen und so noch tiefer in das tägliche Handeln aller Mitarbeiter zu integrieren.